Tactical Management
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Standort · Deutschland

Carve-out Investor für deutsche Konzerne.

Deutsche Konzerne arbeiten an strukturellen Portfoliobereinigungen — getrieben von ESG-Berichtspflicht, Kapitalkosten und regulatorischer Komplexität. Tactical Management ist der Erwerber, der die Trennungskomplexität trägt und das Closing sichert.

M&A-Direktkontakt · §613a-BGB-erfahren · KRITIS-Compliance

Deutsche Konzerne und Industrieholdings haben 2026 substanzielle Portfoliobereinigungen auf der Agenda. ESG-Regulierung, Kapitalkosten, Energiekosten und regulatorische Komplexität (KRITIS, NIS-2, EU-AI-Act, Lieferkettensorgfaltspflicht) treiben die Konzentration auf Kerngeschäfte. Tactical Management adressiert die zu veräußernden Einheiten — sektoragnostisch, mit dokumentierter TSA-Disziplin.

Welche deutschen Carve-out-Typen wir abbilden

Konzern-Carve-out aus DAX- oder MDAX-Konzern: nicht strategische Sparte mit eigener Marke und Kundenbasis. Trennung über separate Trägergesellschaft, TSA mit Konzern-IT für 12–24 Monate, Mitarbeiterübergang per Anteilskauf oder §613a BGB je nach Struktur.

Carve-out aus Industrie-Familienholding: peripherer Geschäftsbereich, der nicht zur Kernlogik der Familienholding passt. Häufig mit eigenständiger Marke und definiertem Standort. Strukturierung typisch über Share Deal an einer separaten Trägergesellschaft.

Multi-Country-Carve-out: deutsche Tochter eines internationalen Konzerns wird gemeinsam mit anderen Länder-Töchtern veräußert. Wir prüfen Multi-Country-Bundles in mehrteiligen Erwerbsstrukturen; jede Länder-Einheit folgt der lokalen Rechtsstruktur.

Markentochter mit Wiederbelebungspotenzial: eine Marke, deren Trägergesellschaft im Konzern an strategischer Bedeutung verloren hat, deren Marktposition aber neu aktiviert werden kann. Strukturierung typisch unter Beibehaltung der Marken-IP und Aufbau einer eigenständigen Vertriebsstruktur.

TSA-Disziplin: deutscher Standard, internationaler Anspruch

Transitional Services Agreements regeln, welche Konzern-Services (IT, Finance, HR, Logistik, Einkauf, ggf. lokaler Vertrieb) für welchen Zeitraum zu welchen Konditionen weitergeführt werden. Deutsche Konzerne kalkulieren TSA-Konditionen typisch auf Vollkostenbasis mit Risikoaufschlag — ein Käufer ohne TSA-Erfahrung übersieht regelmäßig die Standalone-Kostenstruktur und entdeckt die Wahrheit erst im Day-Hundred.

Tactical Management bringt externe Standalone-Cost-Estimates vor Indikation ein — für IT typisch über deutsche Mittelstands-IT-Beratungen, für Finance über etablierte Outsourcing-Dienstleister, für HR über deutsche Payroll-Anbieter. Diese Standalone-Kalkulation fließt in die Acquisition-Bewertung ein, nicht erst nach Closing.

Bei KRITIS-/NIS-2-relevanten Carve-outs (Energie, Wasser, IT-Infrastruktur, Telekommunikation, Gesundheit) prüfen wir die Genehmigungsübergänge mit deutschen Aufsichtsbehörden von Beginn an. FDI-Screening nach AWG und AWV bei Beteiligungen mit nicht-EU-Käuferschicht ist eingebaut, nicht nachgelagert.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Trennbarkeit

Vertragliche, operative und bilanzielle Trennbarkeit von der deutschen Konzernmutter. Wir akzeptieren Komplexität — aber nicht strukturelle Untrennbarkeit.

Operative Substanz

Eigene Kunden, eigene Marke (oder klar lizenzierbare Markennutzung), eigenes Produkt oder Service, eigenes Schlüsselpersonal.

Konzern-Mandatierung

Vorstandsbeschluss oder M&A-Mandatierung vorhanden. Eine seriös strukturierte Verkäuferseite ist die Voraussetzung für einen seriös strukturierten Erwerbsprozess.

Transaktionsfähigkeit

Was deutsche Konzern-CFOs bei uns vorhersehen können

Wir können – sofern die konkrete Transaktion es zulässt – as-is erwerben, ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, auf umfassende Verkäufergarantien verzichten und vertraglich definierte Altlasten (Pensionsverpflichtungen nach BetrAVG, Umweltlasten, IT-Migrationskosten) übernehmen. Für deutsche Konzern-CFOs bedeutet das: kalkulierbare Closing-Termine in der Quartalsplanung und eine Risikozuordnung, die im Vertrag und nicht in nachgelagerten Verhandlungen geregelt wird.

Die Übernahme von Altlasten und as-is Erwerb dienen der operativen Weiterentwicklung der ausgegliederten Einheit. Wir kommunizieren von Day-One transparent gegenüber der deutschen Belegschaft, dem Betriebsrat und den Schlüsselkunden. Standorte werden vertraglich gehalten; betriebsbedingte Kündigungen werden im SPA ausgeschlossen oder unter klare Bedingungen gestellt.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Kontakt durch M&A-, Strategie- oder CFO-Funktion des deutschen Konzerns. NDA innerhalb von 24 Stunden, abgestimmt mit deutschen M&A-Kanzleien.

02

Schriftliche Ersteinschätzung

72 Stunden. Indikative Bewertungsspanne, Vorschlag zur Transaktionsstruktur (Share / Asset / Hybrid), TSA-Eckpunkte, KRITIS-/NIS-2-Hinweise.

03

Carve-out-Roadmap und indikatives Angebot

Detaillierte Trennungsroadmap mit Workstreams für IT, HR, Finance, Legal, Operations. Indikatives Angebot mit klarer Risikozuordnung.

04

Due Diligence und Closing

Strukturierte Due Diligence mit Konzern-Datenraum. TSA-Verhandlung parallel. Closing typisch 8–16 Wochen nach Indikation.

Häufige Fragen

FAQ

Wie schnell ist Tactical Management nach Closing operativ vor Ort?

Day-One. Zwei Operating Leader sind binnen 48 Stunden nach Closing am deutschen Hauptstandort. Day-One-Kommunikationspaket gegenüber Belegschaft, Betriebsrat, Kunden und Lieferanten ist mit dem Konzern-Verkäufer vor Closing abgestimmt.

Welche deutschen M&A-Kanzleien arbeiten Sie zusammen?

Hengeler Mueller, Freshfields Bruckhaus Deringer, Clifford Chance Frankfurt, Gleiss Lutz, Linklaters Frankfurt, CMS Hasche Sigle, White & Case Frankfurt, Latham & Watkins Frankfurt. NDA-Vorlagen sind abgestimmt.

Wie gehen Sie mit deutscher Mitbestimmung um?

§111 BetrVG-Konsultationen werden vom Konzern-Verkäufer in seinem Verantwortungsbereich gefahren; wir respektieren diese Schiene. Mitarbeiterzusagen werden im Vertragsbereich konkret formuliert. Tactical-Doktrin: Fortführung der deutschen Belegschaft im Rahmen operativer Tragbarkeit.

Welche deutschen Branchen sind interessante Carve-out-Käufe?

Sektoragnostisch. Industrielle Produktion (Werkzeugmaschinen, Automotive-Zulieferer, Verpackung, Chemie-Spezialitäten), Industrial Tech, B2B-Software, Cybersecurity, Datenplattformen, Healthcare und Pharma-Dienstleistungen, B2B-Services und Mittelstandsmarken. KRITIS-relevante Sektoren prüfen wir mit eingebauter Compliance-Schicht.

Wie unterscheidet sich Tactical Management von Big-4-Carve-out-Beratern (KPMG, Deloitte, PwC, EY)?

Big 4 sind Berater, nicht Käufer. Sie unterstützen Verkäufer- oder Käuferseite mit Carve-out-Methodik, übernehmen aber selbst keine Beteiligung. Tactical Management ist Käufer — wir tragen die Verantwortung nach Closing. Wir arbeiten regelmäßig mit Big-4-Carve-out-Teams auf Verkäuferseite konstruktiv zusammen.

Eine Aktion

Deutscher Konzern-Carve-out auf der Agenda?

Direkter Kontakt zu Vorstand und M&A. NDA mit deutschen Kanzleien abgestimmt. Erste schriftliche Einschätzung in 72 Stunden.

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