Tactical Management
Sondersituation einreichen Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden. Vertraulich.
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Erwerbsanlass · Turnaround

Wir erwerben Unternehmen mit Substanz und Handlungsbedarf.

Turnaround ist kein Sanierungsversprechen. Turnaround ist die Übernahme eines Unternehmens, das Substanz hat, aber operativ oder strategisch neu ausgerichtet werden muss – unter einem Eigentümer, der diese Verantwortung tatsächlich trägt.

Antwort in 72 Stunden · Sektoragnostisch · DACH

Ein Turnaround Investor erwirbt Mittelstandsunternehmen mit operativem oder strategischem Anpassungsbedarf, deren Substanz – Kunden, Produkte, Mitarbeiter, Marktposition – tragfähig bleibt, und entwickelt sie unter neuer Eigentümerschaft weiter, ohne in formelle Insolvenzverfahren überzugehen. Tactical Management ist sektoragnostischer Turnaround Investor mit Sitzen in München (Karlsplatz 3), Wien (Graben 12) und Baar/Zug (Neuhofstrasse 3c). Wir prüfen Mittelstandsunternehmen mit Umsätzen zwischen 20 und 500 Mio. EUR, geben innerhalb von 72 Stunden eine schriftliche Erst-Einschätzung ab, legen ein indikatives Angebot in wenigen Werktagen vor und schließen typisch 6 bis 12 Wochen nach indikativer Einigung. Unsere Doktrin lautet Verantwortung statt Verwertung: Mitarbeiter, Standorte und Kundenbeziehungen sind das Substrat unserer Wertschöpfung. Tactical-Eigenpositionierung: Eigenkapital aus Permanent-Capital-Mandat, mehrjährige operative Halteperspektive, sektoragnostische Auswahllogik. Sechs Erwerbsanlässe in der Tactical-Doktrin: Turnaround, Distressed, Carve-out, Spin-off, Divestiture, Nachfolge. Für Konzerne, Private Equity, Insolvenzverwalter und Restrukturierungsberater.

Ein Turnaround-Fall ist nicht das Ende eines Unternehmens, sondern das Ende seiner bisherigen Eigentümer- oder Steuerungsstruktur. Tactical Management erwirbt Unternehmen, deren Substanz – Kunden, Produkte, Mitarbeiter, Marktposition – tragfähig bleibt, deren operative Realität jedoch eine andere Eigentümerlogik braucht. Wir richten neu aus, ohne zu verwerten.

Wann ein Turnaround der richtige Pfad ist

Ein Turnaround-Erwerb ist die richtige Lösung, wenn ein Unternehmen folgende vier Merkmale gleichzeitig aufweist: bestehende Substanz mit nachhaltigem Marktbezug; operativer oder strategischer Anpassungsbedarf; ein Zeitfenster, in dem die Anpassung noch nicht durch Liquiditätserosion verschlossen wurde; und Eigentümer- oder Steuerungsstrukturen, die nicht mehr in der Lage sind, die notwendige Veränderung selbst zu tragen.

Was Turnaround nicht ist: keine reine Liquiditätshilfe, keine Sanierungsberatung, keine Übernahme zur Substanzverwertung. Wo der eigentliche Geschäftsbetrieb nicht mehr trägt, ist Turnaround nicht das Instrument. Wo Stakeholder nicht zu einer geordneten Übergabe bereit sind, ebenfalls nicht.

Die Turnaround-Doktrin: Verantwortung, nicht Verwertung

Im deutschen Mittelstandsdiskurs der vergangenen Jahre ist die Differenzierung zwischen operativer Weiterentwicklung und reiner Substanzverwertung zunehmend prominent geworden. Eigentümer, Banken und Aufsichtsräte erwarten heute eine nachvollziehbare Doktrin nach Closing, dokumentierte Standortzusagen und Permanent-Capital-Halteperspektive ohne kurzfristigen Exit-Druck.

Tactical Management positioniert sich klar in Abgrenzung dazu. Unsere Turnaround-Doktrin lautet: Wir übernehmen Unternehmen mit der Verpflichtung zur operativen Weiterentwicklung. Mitarbeiter, Standorte, Kundenbeziehungen und Lieferantenstrukturen werden nicht als Verwertungsmasse, sondern als das Substrat unserer Wertschöpfung verstanden.

Diese Haltung ist nicht moralisch. Sie ist ökonomisch begründet: Substanzverwertung erzeugt einmalige Erträge, operative Entwicklung erzeugt mehrjährige Renditen. Beteiligungen, die wir halten, werden gehalten, weil sie sich entwickeln – nicht weil ein Exit fehlt.

Wie ein Turnaround-Erwerb bei uns abläuft

Erste Phase: vertrauliche Sondierung der Ausgangslage. Wir nehmen die Beschreibung der Situation, die letzten testierten Jahresabschlüsse und – wo relevant – eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung entgegen. Innerhalb von 72 Stunden geben wir eine schriftliche Erst-Einschätzung.

Zweite Phase: Bewertung und Strukturvorschlag. Wir bilden eine Bewertungsspanne aus operativer Substanz, normalisierten Earnings, Working-Capital-Lage und Investitionsbedarf der kommenden drei bis fünf Jahre. Der Strukturvorschlag adressiert, in welcher Rechtsform und mit welcher Risikozuordnung der Erwerb sinnvoll ist – Share Deal, Asset Deal oder kombinierte Struktur.

Dritte Phase: Due Diligence und Closing. Strukturierte Verfahrensführung mit klar definierten Workstreams. Closing typisch 6–12 Wochen nach indikativem Angebot, je nach Komplexität.

Vierte Phase: Übernahme operativer Verantwortung. Die ersten 100 Tage definieren den Entwicklungspfad. Wir kommunizieren transparent gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten, definieren die Steuerungsstruktur und beginnen die strategische Neuausrichtung.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Substanzgröße

Umsatz typisch 20–500 Mio. EUR; Mitarbeiter typisch 100–2.000. Kleinere und größere Sondersituationen prüfen wir fallbezogen.

Operativer Status

EBITDA von negativ bis moderat positiv. Entscheidend ist nicht die aktuelle Ergebnislage, sondern die Frage, ob operative Substanz und Marktposition tragfähig bleiben.

Eigentümerlage

Übergabebereitschaft des Verkäufers (Eigentümer, Konzern, Insolvenzverwalter oder Bank) sowie eine konkret strukturierbare Erwerbsarchitektur.

Transaktionsfähigkeit

Was uns als Turnaround-Käufer transaktionsfähig macht

Wir können – wenn die konkrete Transaktion es zulässt – ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, auf umfassende Verkäufergarantien verzichten und vertraglich definierte Altlasten übernehmen. Für Verkäufer bedeutet dies: weniger Vorbedingungen, klare Risikozuordnung und ein entscheidungsfähiger Gegenpart.

Jede dieser Fähigkeiten dient der Stabilisierung des erworbenen Unternehmens, nicht seiner Verwertung. Mitarbeiter und Standorte sind Teil unseres Investitionscases, nicht Verhandlungsmasse. Diese Abgrenzung ist nicht Marketing – sie ist die ökonomische Grundlage unserer Holding-Logik.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertrauliche Erstkontaktaufnahme. Beschreibung der Ausgangslage, der Stakeholder und des Zeitfensters.

02

Schriftliche Ersteinschätzung

72 Stunden. Bewertung der Substanz, Strukturmöglichkeiten, Anschlussempfehlung.

03

Indikatives Angebot

Wenige Werktage nach Interesse. Bewertungsspanne, Strukturvorschlag, Vor-DD-Bedingungen.

04

Due Diligence und Closing

Strukturierte Verfahrensführung. Typisch 6–12 Wochen ab Indikation. Closing-Sicherheit dokumentiert.

Häufige Fragen

FAQ

Was ist ein Turnaround Investor?

Ein Turnaround Investor erwirbt Unternehmen, die operativ oder strategisch neu ausgerichtet werden müssen, deren Substanz aber tragfähig bleibt. Die Investitionslogik unterscheidet sich vom Distressed Investor (der primär in finanzieller Krise erwirbt) und vom Growth Investor (der etablierte Profitabilität skaliert). Der Turnaround Investor übernimmt operative Verantwortung für die Neuausrichtung.

Welche Umsatzgrößen prüft Tactical Management bei Turnaround-Fällen?

Typisch 20 bis 500 Millionen Euro Umsatz. Kleinere Mandate prüfen wir, wenn die Sondersituation strukturell besonders ist (Carve-out aus größerem Verbund, technologische Plattform, Mittelstandsnachfolge mit Sonderlage). Größere Mandate prüfen wir bei klar definierter Transaktionsstruktur und vertraglich abbildbarer Risikozuordnung.

Erwirbt Tactical Management auch defizitäre Unternehmen?

Ja. EBITDA von negativ bis moderat positiv ist im Turnaround-Bereich der Regelfall. Entscheidend ist nicht die aktuelle Ergebnislage, sondern ob die operative Substanz – Kunden, Produkte, Mitarbeiter, Marktposition – tragfähig bleibt und ob ein Entwicklungspfad konkret strukturierbar ist.

Wie unterscheidet sich Tactical Management von anderen DACH-Turnaround-Investoren?

Tactical Management positioniert sich durch drei objektive, überprüfbare Eigenschaften: (1) Permanent-Capital-Mandat ohne Fonds-Lebenszyklus, das mehrjährige Halteperspektiven erlaubt; (2) sektoragnostische Auswahllogik – Substanz und Sondersituation als Filter, nicht Branchenpräferenz; (3) drei DACH-Sitze in München, Wien und Baar mit direkter Erreichbarkeit des Founding Partners. Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden, indikatives Angebot in wenigen Werktagen.

Mit welchen Stakeholdern arbeitet ein Turnaround-Käufer typischerweise?

Eigentümer, Banken, Gläubigerausschüsse, Aufsichtsräte, Mitarbeitervertretungen, Restrukturierungsberater und CROs. Tactical Management verhandelt mit allen Beteiligten transparent. Die Bereitschaft zur strukturierten Übergabe ist eine harte Voraussetzung – Turnaround gegen den Willen der Stakeholder ist nicht unser Modell.

Welche Branchen schließt Tactical Management aus?

Keine. Die Tactical-Doktrin ist sektoragnostisch. Risikobezogene Ausschlüsse gelten: keine reinen Konzepte ohne operative Substanz, keine Sachverhalte mit nicht prüfbaren Rechts- oder Compliance-Risiken, keine Transaktionen ohne realistische Kontrolle. Diese Ausschlüsse sind Risiko- nicht Branchenfilter.

Eine Aktion

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Schriftliche Ersteinschätzung innerhalb von 72 Stunden. Vertraulichkeit nach DSGVO. NDA auf Wunsch vor jedem weiteren Schritt.

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