Tactical Management
Sondersituation einreichen Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden. Vertraulich.
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Erwerbsanlass · Nachfolge

Eine Nachfolge braucht mehr als einen Käufer.

Wer sein Lebenswerk übergibt, sucht selten den höchsten Nominalpreis. Er sucht den Käufer, der Belegschaft, Standort und Marke fortführt. Tactical Management ist dieser Käufer.

Diskrete Übergabe · Langfristige Eigentümerschaft · Mittelstand

Ein Nachfolge Investor erwirbt Mittelstandsunternehmen, bei denen die Eigentümer- oder Geschäftsführungsstruktur aus Altersgründen, fehlender Familieninternverlängerung oder strategischer Neuordnung übergeben werden muss, und führt das Unternehmen unter neuer Eigentümerschaft fort. Tactical Management ist sektoragnostischer Nachfolge Investor für den DACH-Mittelstand – mit der Verpflichtung zur Fortführung von Standorten, Mitarbeitern und Kundenbeziehungen. Sitze München (Karlsplatz 3), Wien (Graben 12) und Baar/Zug (Neuhofstrasse 3c). Wir prüfen Unternehmen mit Umsätzen zwischen 10 und 200 Mio. EUR, geben innerhalb von 72 Stunden eine schriftliche Erst-Einschätzung ab und strukturieren Übergangsphasen, in denen der Altgesellschafter weiter eingebunden bleibt, falls gewünscht. Closing typisch 8 bis 14 Wochen ab Indikation. Tactical-Eigenpositionierung: Eigenkapital aus Permanent-Capital-Mandat, mehrjährige Halteperspektive, sektoragnostische Auswahllogik. Verwandte Routen: Unternehmen verkaufen, Turnaround, Special Situations. Adressaten: Eigentümerfamilien, Private Equity, Finanzierungspartner.

Die deutsche Mittelstandsnachfolge ist eine der größten Eigentumsübergänge der Wirtschaftsgeschichte. Über 500.000 Unternehmen suchen in den kommenden Jahren einen Nachfolger; die Mehrheit findet keinen internen. Tactical Management adressiert genau diese Lage – als langfristig orientierter Erwerber, der den Übergang trägt.

Wann eine Nachfolge unsere Sondersituation ist

Erstens: kein interner Nachfolger. Die Familie tritt das Unternehmen nicht an, das Management hat nicht die Kapitalbasis für ein MBO, ein externer Suchfonds findet das Unternehmen nicht.

Zweitens: strukturelle Eigenschaften, die einen klassischen Suchfonds oder strategischen Käufer überfordern – mehrere Standorte, regulierte Branche, komplexe Eigentümerstruktur (Pool-Modell, Stiftungen), unklare Markenrechte, Pensionsverpflichtungen, Generationenkonflikte zwischen Aktionärsgruppen.

Drittens: ein Verkäuferinteresse, das über den Nominalpreis hinausgeht. Fortführung der Marke, Erhalt von Standorten, Übernahme der Belegschaft, Sicherung von Lieferantenbeziehungen, transparente Kommunikation gegenüber Kunden, regelmäßig auch eine soziale oder regionale Verbundenheit, die in den Vertrag mit einfließt.

Was Tactical Management von klassischem Buyout-PE unterscheidet

Klassisches Buyout-PE arbeitet mit fünfjähriger Haltedauer, hoher Fremdfinanzierung und einem Exit-Zwang am Ende des Fondszyklus. Diese Logik ist für Mittelstands-Familienunternehmen oft strukturell nicht der richtige Pfad: nach fünf Jahren ist die Marke vermarktet, das Unternehmen wird weiterverkauft, der ursprüngliche Verkäufer hat keine Kontrolle mehr über den Weiterweg.

Tactical Management arbeitet Permanent-Capital-orientiert. Wir halten Beteiligungen mehrjährig bis dauerhaft. Es gibt keinen Fonds-internen Exit-Druck, keine Refinanzierungsspirale, keine Verkaufsverhandlung in Jahr fünf. Die Beteiligung entwickelt sich – und wird nur dann veräußert, wenn ein strategischer Anschluss substanziell zur Weiterentwicklung beiträgt.

Praktisch bedeutet das: ein Verkäufer, der seine Belegschaft schützen will, hat in Tactical Management einen Käufer, der genau das mitträgt. Nicht als Vertragsfloskel – als ökonomische Grundlage unserer Holding-Logik.

Was wir vertraglich anbieten

Verkäufer-Earn-Out: Anteil am Erfolg der ersten Jahre nach Closing, soweit es zur Strukturierung passt. Verbindet Verkäuferinteresse und Käuferinteresse über die Übergangsphase.

Standortzusagen: vertragliche Festschreibung der Hauptstandorte für definierten Zeitraum. Kein Lippenbekenntnis – Vertragsbestandteil.

Mitarbeiterzusagen: konkrete Zusagen zur Belegschaftsentwicklung, soweit operativ tragbar. Wir kommunizieren nicht über Worst-Case-Szenarien.

Beraterrolle Verkäufer: oft sinnvolle Übergangskonstellation, in der der bisherige Eigentümer als Senior Advisor oder Beirat über 12–36 Monate begleitet.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Substanzgröße

Umsatz typisch 10–200 Millionen Euro. Kleinere Mandate prüfen wir bei besonderer struktureller Lage (Marke, Familienbedeutung, regionale Verbundenheit). Größere Mandate prüfen wir, sofern die Transaktionsstruktur klar abbildbar ist.

Operative Lage

Tragfähige Substanz, positive bis moderat ergebnisstarke Ertragslage. Sanierungsfälle ohne tragfähige Fortführungsperspektive sind nicht Nachfolge, sondern Distressed.

Übergabebereitschaft

Der bisherige Eigentümer ist bereit, das Unternehmen tatsächlich zu übergeben – nicht nur in der Sondierung, sondern im Vertrag. Wir respektieren Doppelrollen (Senior Advisor, Beirat), aber Eigentumsübertragung muss vollständig erfolgen.

Transaktionsfähigkeit

Nachfolge braucht Verlässlichkeit, nicht Höchstpreis

In Nachfolgemandaten ist Verlässlichkeit oft das zentrale Verkäuferargument. Wir können – wenn die Transaktion es zulässt – ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, mit reduzierten Garantieerwartungen arbeiten, und vertraglich Standort- und Belegschaftszusagen aufnehmen. Das ist regelmäßig wichtiger als ein optimierter Nominalpreis.

Diese Verlässlichkeit ist unsere strukturelle Eigenschaft, nicht unser Verkaufsargument. Wir können sie geben, weil unsere Holding-Logik keine kurzfristige Exit-Strukturierung verlangt. Verkäufer, die diese Logik schätzen, bekommen sie. Verkäufer, denen Höchstpreis vor Fortführung geht, finden bei Auktionsbietern bessere Konditionen.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertraulicher Erstkontakt. Beschreibung des Unternehmens, der Nachfolgesituation und der Übergabewünsche. NDA bei Bedarf von Beginn an.

02

Schriftliche Ersteinschätzung

72 Stunden. Bewertungsspanne, Strukturvorschlag, Indikation zu Standort- und Belegschaftszusagen.

03

Indikatives Angebot

Kaufpreisspanne, Vertragsstruktur, Earn-Out- und Übergangsmodelle, vorläufige Standortzusagen.

04

Due Diligence und Closing

Strukturierte Due Diligence mit besonderem Schwerpunkt auf Familienkonstellation, Beteiligungsstruktur und etwaigen Stiftungs- oder Pool-Modellen. Closing typisch 10–20 Wochen ab Indikation.

05

Übergabe und Day-One

Kommunikation gegenüber Belegschaft, Schlüsselkunden und Lieferanten. Senior-Advisor-Konstellation des bisherigen Eigentümers über 12–36 Monate, sofern gewünscht.

Häufige Fragen

FAQ

Was ist ein Investor für Unternehmensnachfolge?

Ein Investor, der ein mittelständisches Unternehmen vom bisherigen Eigentümer übernimmt, weil keine interne Nachfolge möglich oder gewünscht ist. Unterschied zum Suchfonds: der Investor bringt Kapital und Beteiligungsstruktur mit; der Suchfonds bringt typisch eine einzelne Führungsperson mit Kapitalbeschaffung im Anschluss. Unterschied zum strategischen Käufer: der Investor führt das Unternehmen eigenständig weiter; der strategische Käufer integriert es in einen bestehenden Konzern.

Wie unterscheidet sich Tactical Management von klassischem Private Equity?

Klassisches PE arbeitet mit Fonds-Lebenszyklen (typisch fünf Jahre Haltedauer, Exit-Zwang) und hoher Fremdfinanzierung. Tactical Management ist Permanent-Capital-orientiert: mehrjährige bis dauerhafte Haltedauer, niedrigere Fremdfinanzierung, kein Fonds-internen Exit-Druck. Für Verkäufer in Nachfolgesituationen ist das strukturell der bessere Pfad, wenn Fortführung des Unternehmens das zentrale Verkäuferinteresse ist.

Bietet Tactical Management Standortzusagen an?

Ja, vertraglich festgeschrieben für definierten Zeitraum. Konkrete Zusagen werden im jeweiligen Transaktionsvertrag formuliert und können – je nach Lage – fünf bis zehn Jahre Hauptstandortbindung umfassen. Diese Zusagen sind Vertragsbestandteil, nicht Marketing.

Was passiert mit der Belegschaft nach Übernahme?

Die Belegschaft wird – soweit operativ tragbar – fortgeführt. Tactical Management hat in der eigenen Mandatshistorie eine klare Linie: Mitarbeiter sind Teil des Investitionscases, nicht Verhandlungsmasse. Wir kommunizieren von Day-One transparent gegenüber Belegschaft und Betriebsrat. Konkrete Belegschaftszusagen werden bei Vertragsverhandlung adressiert.

Welche Mittelstandsgrößen prüft Tactical Management?

Typisch 10 bis 200 Millionen Euro Umsatz. Kleinere Mandate prüfen wir bei besonderer struktureller Lage (etwa eine Marke mit besonderem Wiederbelebungspotenzial). Größere Mandate prüfen wir, sofern die Transaktionsstruktur klar abbildbar ist.

Wie lange dauert eine Nachfolgetransaktion?

Typisch 10 bis 20 Wochen ab Erstkontakt bis Closing. Die Dauer ist typisch länger als bei reinen Carve-outs, weil Familienkonstellation, Stiftungs- oder Pool-Strukturen und die Übergabeplanung sorgfältig adressiert werden müssen. Wir gehen den Prozess in der vom Verkäufer gewünschten Geschwindigkeit.

Wer sind die Berater, mit denen Tactical Management in Nachfolgefällen arbeitet?

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Mittelstandsanwälte, M&A-Boutiquen, IHK-Nachfolgeberater. Wir respektieren die Verkäuferseite: der Verkäufer wählt seine Berater, wir arbeiten mit ihnen konstruktiv. Eine Verkäufermandatierung an einen Berater unserer Wahl ist nicht Voraussetzung.

Eine Aktion

Nachfolge ohne internen Nachfolger?

Diskreter Erstkontakt. Schriftliche Ersteinschätzung in 72 Stunden. Permanent-Capital-Logik – kein Fonds-Exit-Zwang.

Nachfolge vertraulich prüfen →