Tactical Management
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Erwerbsanlass · Spin-off

Wir geben ausgegliederten Einheiten eine eigenständige Zukunft.

Eine Geschäftseinheit, die im Verbund nicht mehr wachsen kann, braucht keine reine Trennung – sie braucht einen neuen Eigentümer, der die Eigenständigkeit kapital- und steuerungsseitig trägt. Das ist Spin-off in unserer Lesart.

Eigenständige Plattform · Kapital + Steuerung · DACH

Ein Spin-off Investor erwirbt verselbständigte Geschäftseinheiten, die aus einem Konzernverbund mit eigener Eigentümer-, Kapital- und Steuerungsstruktur ausgelöst werden, und führt sie als eigenständige Plattform weiter. Tactical Management ist sektoragnostischer Spin-off Investor für DACH-Konzerne, die nicht-strategische Einheiten als selbständige Gesellschaft externalisieren wollen. Wir übernehmen die Verselbständigungsarchitektur – eigene Bilanz, eigene IT, eigener Vorstand, eigene Kapitalstruktur – und stabilisieren die Einheit unter neuer Eigentümerschaft. Sitze in München (Karlsplatz 3), Wien (Graben 12) und Baar/Zug (Neuhofstrasse 3c). Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden, indikatives Angebot in wenigen Werktagen, Closing typisch 10 bis 16 Wochen nach Indikation. Tactical-Eigenpositionierung: Eigenkapital aus Permanent-Capital-Mandat, mehrjährige Halteperspektive, sektoragnostische Auswahllogik. Verwandte Erwerbsanlässe: Carve-out, Divestiture, Special Situations. Adressaten: Konzerne, Private Equity, Finanzierungspartner.

Ein Spin-off ist kein Carve-out mit anderem Namen. Ein Carve-out ist eine Trennungsoperation. Ein Spin-off ist die Schaffung eines eigenständigen Unternehmens. Das verlangt eine andere Eigentümerstruktur, eine andere Kapitalbasis und eine andere Steuerungslogik. Genau dort tritt Tactical Management auf.

Spin-off vs. Carve-out: die Eigentümerfrage

Der Carve-out löst eine Einheit aus dem Verbund. Der Käufer übernimmt sie operativ und strukturell – kann sie aber als Teil eines weiteren Portfolios führen. Der Spin-off geht einen Schritt weiter: das Unternehmen wird als eigenständige Einheit aufgestellt, mit eigener Identität, eigener Strategie und eigener Kapitalbasis.

Die typische Konstellation: ein Konzern verselbständigt einen Geschäftsbereich, weil er strategisch nicht mehr zur Kernlogik des Mutterkonzerns passt – aber operativ tragfähig ist und eigenständig stärker entwickelt werden kann. Der Konzern braucht einen Eigentümer, der das Spin-off als eigenständige Plattform versteht, nicht als Portfolioergänzung.

Tactical Management positioniert sich als dieser Eigentümer. Wir investieren in Spin-offs mit der expliziten Verpflichtung, sie als eigenständige Plattform aufzubauen – mit eigenem Management, eigener Identität und eigener Entwicklungsroadmap.

Wann ein Spin-off der richtige Pfad ist

Erstens: die Geschäftseinheit hat eigenständige Substanz – einen klaren Markt, eigene Kunden, ein eigenständiges Produkt oder eine eigene Servicelogik. Sie kann ohne den Konzern wirtschaftlich existieren.

Zweitens: der bisherige Konzernverbund bremst die Entwicklung. Investitionsentscheidungen, die für die Einheit notwendig wären, scheitern an Konzernprioritäten. Oder: die Einheit konkurriert intern um Kapital und Aufmerksamkeit.

Drittens: ein eigenständiger Eigentümer kann die Einheit besser entwickeln – nicht weil der Konzern unfähig wäre, sondern weil die Eigenständigkeit selbst der wertschöpfende Schritt ist.

Wenn diese drei Voraussetzungen vorliegen, ist Spin-off die richtige Antwort. Wenn nicht, ist es Carve-out.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Eigenständigkeitsreife

Die Einheit muss eigenständig führbar sein. Eigene Marke (oder klar lizenzierbare Markennutzung), eigene Kundenbasis, eigenes Produkt oder Servicemodell, eigene operative Steuerung.

Entwicklungspfad

Ein definierbarer Wertschöpfungspfad in den ersten 3–5 Jahren nach Verselbständigung: organisches Wachstum, Buy-and-Build, internationaler Markteintritt oder Plattformaufbau.

Konzernmandatierung

Verselbständigung ist intern vorstandsbeschlossen, nicht nur diskutiert. Ein nicht entschiedener Spin-off-Prozess produziert keinen seriösen Erwerbsprozess.

Transaktionsfähigkeit

Spin-off bedeutet Verantwortung übernehmen

In Spin-off-Situationen können wir – sofern die Struktur es zulässt – auf umfassende Verkäufergarantien verzichten, vertraglich definierte Altlasten übernehmen und ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen. Wichtiger als die Transaktionsmechanik ist jedoch die Frage, ob der Investor die Eigenständigkeit nach Closing tatsächlich tragen kann.

Wir bringen Kapital, Steuerungsstruktur und Beteiligungskompetenz mit. Das verselbständigte Unternehmen erhält Zugang zur Tactical-Management-Manufaktur (operative Erfahrung, Netzwerk, Kapitalbeziehungen) – behält aber seine eigenständige Identität und Marktansprache. Wir bauen kein Konglomerat. Wir bauen eine Plattform.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertraulicher Erstkontakt durch Konzernvorstand, Holding-Strategie oder M&A-Funktion. Beschreibung der zu verselbständigenden Einheit und der strategischen Begründung.

02

Standalone-Analyse und Ersteinschätzung

72 Stunden. Bewertung der Eigenständigkeitsreife, indikative Bewertungsspanne, Vorschlag zur Transaktions- und Eigentümerstruktur.

03

Indikatives Angebot mit Eigentümerstruktur

Bewertungsspanne, Eigentümerstruktur (typisch Mehrheit Tactical Management; Mitarbeiterbeteiligung möglich), Vor-DD-Bedingungen.

04

Due Diligence, Vertrag und Closing

Strukturierte DD mit Konzernvorstand-Mandatierung. Closing typisch 10–16 Wochen nach Indikation.

05

Eigenständige Aufstellung nach Closing

Aufbau eigener Identität, eigener Steuerungsstruktur, eigener Strategie. Day-One-Plan kommuniziert intern und extern.

Häufige Fragen

FAQ

Was ist ein Spin-off Investor?

Ein Spin-off Investor erwirbt verselbständigte Geschäftseinheiten und führt sie als eigenständige Unternehmen weiter. Unterschied zum Carve-out Investor: der Spin-off Investor übernimmt nicht nur die Trennung von der Konzernmutter, sondern die Verantwortung für eine eigenständige Identität, Strategie und Kapitalstruktur. Spin-offs werden nicht als Teil eines Portfolios geführt, sondern als eigenständige Plattformen.

Wann ist ein Spin-off besser als ein Carve-out?

Wenn die Geschäftseinheit ihre eigene Identität und Marktansprache braucht, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Carve-out passt, wenn die Einheit als Teil eines neuen Portfolios geführt werden soll. Spin-off passt, wenn die Eigenständigkeit selbst der wertschöpfende Schritt ist – etwa weil die bisherige Konzernzugehörigkeit Investitionsentscheidungen, Markenwahrnehmung oder Marktansprache strukturell limitiert hat.

Welche Eigentümerstruktur kommt nach einem Spin-off zustande?

Typisch Mehrheitsbeteiligung Tactical Management mit eingebetteter Mitarbeiterbeteiligung (ESOP oder vergleichbar) für das Schlüsselpersonal des verselbständigten Unternehmens. In ausgewählten Konstellationen Minderheitsbeteiligung des bisherigen Konzerns als strategischer Partner über eine Übergangsphase. Die konkrete Struktur wird transaktionsspezifisch festgelegt.

Welche Branchen kommen für Spin-offs in Frage?

Sektoragnostisch. Industrie, Software, Industrial Tech, Datenplattformen, B2B-Services, Healthcare, Markengeschäfte – die strukturelle Sondersituation (Eigenständigkeitsreife + strategische Verselbständigungsbegründung) entscheidet, nicht die Branche.

Wie lange dauert ein typischer Spin-off bis Closing?

Etwas länger als ein Carve-out: typisch 14 bis 22 Wochen ab Erstkontakt bis Closing. Zusätzliche Zeit gegenüber Carve-out fließt in die Eigenständigkeits-Roadmap (eigene Marke, eigene Steuerungsstruktur, eigener Marktauftritt nach Closing).

Kann eine Spin-off-Einheit später wieder verkauft werden?

Tactical Management ist Permanent-Capital-orientiert. Wir halten Beteiligungen mehrjährig und entscheiden Exits auf Basis der Entwicklung der jeweiligen Plattform. Ein vorzeitiger Exit ist nicht Teil unseres Investitionscases. Strategische Optionen für Spin-off-Unternehmen (Joint Venture mit anderen Plattformen unserer Manufaktur, Buy-and-Build mit komplementären Akquisitionen) bleiben offen.

Eine Aktion

Geschäftseinheit zur Verselbständigung?

Wir besprechen Eigentümer- und Kapitalstruktur bereits in der ersten Sondierung. 72-Stunden-Erstprüfung. Strikte Vertraulichkeit.

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