Tactical Management
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4 Einträge

Kapitalstruktur · Halten

Permanent Capital

Eigenkapitalstruktur ohne Fondslaufzeit. Die Halteperiode folgt aus der Lage des Unternehmens, nicht aus einem Term Sheet.

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Plattformlogik

Aufbau einer integrierten operativen Einheit aus mehreren erworbenen Substanzen, deren gemeinsamer Wert die Summe der Einzelteile übersteigt.

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Cap-Table

Strukturierte Aufstellung aller Gesellschafter, Anteile, Liquidation Preferences, Convertibles und Optionen einer Gesellschaft.

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10 Einträge

Sondersituation · Erwerbsanlässe · Insolvenzrechtsregime

Sondersituation

Strukturell bedingte Verwerfung, die einen Eigentümerwechsel jenseits eines kompetitiven Auktionsprozesses ermöglicht.

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Turnaround

Erwerb und operative Neuausrichtung eines Unternehmens mit tragfähiger Substanz und Handlungsbedarf unter neuer Eigentümerschaft.

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Distressed M&A

Erwerb eines Unternehmens in finanzieller oder operativer Verwerfung, in der Regel unter Zeitdruck und mit besonderen rechtlichen Strukturen.

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Spin-off

Verselbständigung einer Geschäftseinheit aus einem Konzern mit eigener Identität, eigenständigem Management und eigener Kapitalbasis.

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Divestiture

International gebräuchlicher Oberbegriff für die Desinvestition nicht strategischer oder unterperformender Geschäftseinheiten durch Konzerne oder PE.

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Legacy Liabilities

Vertragliche, regulatorische oder finanzielle Verpflichtungen aus der Vergangenheit, die nach Eigentümerwechsel weiterwirken und vertraglich zugeordnet werden.

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Eigenverwaltung

Insolvenzverfahren nach §§270 ff. InsO, in dem der Schuldner unter Aufsicht eines Sachwalters die Verwaltungsbefugnis behält.

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7 Einträge

Transaktionsstruktur

Asset Deal

Erwerb einzelner Wirtschaftsgüter eines Unternehmens, im Gegensatz zum Share Deal des Erwerbs von Gesellschaftsanteilen.

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Carve-out

Operative und rechtliche Herauslösung einer Geschäftseinheit aus einem Konzernverbund in eine eigenständige Gesellschaft.

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Earn-Out

Variable Kaufpreiskomponente, die nach Closing in Abhängigkeit definierter Erfolgsgrößen über mehrere Jahre ausgezahlt wird.

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1 Einträge

Prozess · Prüfung

Due Diligence

Strukturierte Prüfung eines Zielunternehmens vor Erwerb in juristischer, finanzieller, operativer und technischer Spur.

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3 Einträge

Regulatorik

NIS-2

EU-Richtlinie zur Cybersicherheit, die in Deutschland ca. 29.500 Unternehmen zu konkreten Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet.

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KRITIS

Kritische Infrastrukturen nach BSI-Kritisverordnung. Betreiber unterliegen verschärften IT-Sicherheits- und Meldepflichten.

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Wer das Vokabular nicht kennt,
verhandelt fremde Strukturen.

In Vorbereitung

Weitere Einträge folgen.

Geplant sind unter anderem: Asset-light-Übernahme, Bridge-Carve-out, Founder-Buyout, Holdco-Struktur, Holding versus Plattform, Komplementär-Strukturen, Locked-Box, Management-Buy-in, NewCo, Post-Merger-Integration, Sale-and-Lease-back, StaRUG-Restrukturierung, Vendor Loan, Working-Capital-Brücke. Bis zur Veröffentlichung verweisen wir auf die Perspektiven-Beiträge sowie auf die Methodik- und Erwerbsseiten.

Weiterlesen

Methodik. Erwerb. Plattform.

Erwerb und Prozess

Drei Anforderungen, sechs Ausschlüsse, vier Phasen.

Prozess →

Plattformlogik

Was eine Plattform von einer Holding unterscheidet.

Plattform →

Restrukturierung & Krise

25 weitere Begriffe aus Sanierung, Finanzierung und Verfahren.

13-Wochen-Liquiditätsplanung
Die 13-Wochen-Liquiditätsplanung bezeichnet eine rollierende, auf Wochenbasis geführte Vorschau aller erwarteten Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens für die nächsten 13 Wochen, also …
Bankenpool
Der Bankenpool, auch Sicherheitenpool genannt, bezeichnet einen vertraglichen Zusammenschluss mehrerer Kreditgeber eines Unternehmens, in dem sie ihre Sicherheiten gemeinsam halten, …
Brückenfinanzierung
Die Brückenfinanzierung (Überbrückungskredit, englisch Bridge Financing) bezeichnet bei Unternehmen einen kurzfristigen, meist besicherten Kredit, der einen vorübergehenden …
Chief Restructuring Officer
Der Chief Restructuring Officer (CRO) bezeichnet ein auf Zeit bestelltes, restrukturierungserfahrenes Mitglied der Unternehmensleitung, das die Sanierung eines Unternehmens plant, umsetzt …
Covenant
Ein Covenant bezeichnet eine vertragliche Nebenabrede in einem Kreditvertrag, mit der sich der Kreditnehmer verpflichtet, bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten oder bestimmte Handlungen zu …
Debt-to-Equity-Swap
Der Debt-to-Equity-Swap (Debt-Equity-Swap, kurz DES) bezeichnet eine Sanierungsmaßnahme, bei der Gläubiger ihre Forderungen gegen ein Unternehmen ganz oder teilweise in Eigenkapital …
Distressed Debt
Distressed Debt bezeichnet Kredite, Anleihen und andere Forderungen gegen Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten, die wegen des erhöhten Ausfallrisikos deutlich unter ihrem Nennwert …
Factoring
Factoring bezeichnet den fortlaufenden Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoringgesellschaft (Factor), die dem Unternehmen den Kaufpreis abzüglich eines …
Fortbestehensprognose
Die Fortbestehensprognose bezeichnet die Beurteilung, ob die Fortführung eines Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist (§ 19 Abs. 2 Satz …
Gläubigerausschuss
Der Gläubigerausschuss bezeichnet ein Organ der Gläubigerselbstverwaltung im Insolvenzverfahren, das den Insolvenzverwalter oder Sachwalter bei seiner Geschäftsführung unterstützt und …
Insolvenzgeld
Das Insolvenzgeld bezeichnet eine Leistung der Bundesagentur für Arbeit nach §§ 165 ff. SGB III, die Arbeitnehmern ihr ausgefallenes Nettoarbeitsentgelt für die letzten drei Monate des …
Insolvenzplan
Der Insolvenzplan bezeichnet ein Instrument nach §§ 217 bis 269 InsO, mit dem die Befriedigung der Gläubiger, die Verwertung der Masse, die Haftung des Schuldners und die Rechte der …
Liquiditätsstatus
Der Liquiditätsstatus (auch Finanzstatus) bezeichnet eine Aufstellung, die zu einem bestimmten Stichtag die sofort verfügbaren liquiden Mittel eines Unternehmens den fälligen …
Massekredit
Der Massekredit bezeichnet ein Darlehen, das nach Stellung des Insolvenzantrags durch den Insolvenzverwalter, den vorläufigen Verwalter mit entsprechender Befugnis oder den Schuldner in …
Restrukturierungsbeauftragter
Der Restrukturierungsbeauftragte bezeichnet eine vom Restrukturierungsgericht bestellte, von Schuldner und Gläubigern unabhängige, geschäftskundige Person, die im Verfahren nach dem StaRUG …
Sachwalter
Der Sachwalter bezeichnet die vom Insolvenzgericht bestellte, unabhängige Person, die im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung die wirtschaftliche Lage des Schuldners prüft und die …
Sale-and-Lease-back
Das Sale-and-Lease-back (SLB) bezeichnet eine Finanzierungsform, bei der ein Unternehmen betriebsnotwendige Vermögenswerte wie Immobilien, Maschinen oder Fahrzeuge an einen Investor oder …
Sanierungskonzept
Das Sanierungskonzept bezeichnet eine schriftliche, nachvollziehbare Darstellung, die ausgehend von den Krisenursachen zeigt, mit welchen Maßnahmen ein Unternehmen seine Krise überwinden …
Sanierungsmoderation
Die Sanierungsmoderation bezeichnet ein Verfahren nach §§ 94 bis 100 StaRUG, in dem das Restrukturierungsgericht auf Antrag eines restrukturierungsfähigen Schuldners eine unabhängige, …
Stillhaltevereinbarung
Die Stillhaltevereinbarung (englisch Standstill Agreement) bezeichnet einen Vertrag, in dem sich Gläubiger, meist die finanzierenden Banken, verpflichten, für einen befristeten Zeitraum …
Stranded Costs
Stranded Costs (auch Remanenzkosten) bezeichnen die Kosten, die nach dem Verkauf oder der Abspaltung eines Geschäftsbereichs beim Verkäufer verbleiben, obwohl sie zuvor ganz oder teilweise …
Transitional Service Agreement
Das Transitional Service Agreement (TSA), deutsch Übergangsleistungsvertrag, bezeichnet einen Vertrag, in dem sich der Verkäufer eines Unternehmensteils verpflichtet, dem verkauften …
Working Capital
Working Capital (Umlaufkapital) bezeichnet das Kapital, das ein Unternehmen im laufenden Geschäft bindet. Im engeren Sinn, als Net Working Capital, berechnet es sich aus Vorräten plus …
Zahlungsunfähigkeit
Zahlungsunfähigkeit bezeichnet nach § 17 Abs. 2 InsO den Zustand, in dem ein Schuldner nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Sie ist in der Regel anzunehmen, …
Überschuldung
Überschuldung bezeichnet nach § 19 Abs. 2 InsO den Zustand, in dem das Vermögen eines Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des …