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Digitalisierung & KI

KI-Beratung für den Mittelstand: Digitalisierung, die sich in der GuV zeigt.

Viele Mittelständler haben KI-Pilotprojekte, aber wenige haben messbare Ergebnisse. Wir suchen die Anwendungsfälle mit dem größten Effekt auf Kosten, Durchlaufzeit und Liquidität, setzen sie in Wochen um und verankern sie im Betrieb. Nüchtern, datenschutzkonform und mit klarer Wirtschaftlichkeitsrechnung.

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Kurz gesagt

KI-Beratung für den Mittelstand bedeutet bei Tactical: Anwendungsfälle mit messbarem wirtschaftlichem Effekt identifizieren, in einem Use-Case-Sprint von sechs bis acht Wochen produktiv umsetzen und im Betrieb verankern. Typische Hebel sind Angebots- und Auftragsbearbeitung, Einkauf, Forderungsmanagement, Dokumentenverarbeitung, Qualitätsprüfung und Planung. Grundlage sind eine saubere Datenbasis, klare Zuständigkeiten und die Einhaltung von DSGVO und EU AI Act.

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Hebel für Ertrag und Liquidität. In Sanierungen ist sie oft der Weg, Kosten dauerhaft zu senken, statt nur einmalig zu kürzen. In gesunden Unternehmen ist sie die Voraussetzung, um mit weniger Fachkräften mehr zu leisten.

Wir kommen aus Restrukturierung und Beteiligung, nicht aus dem Softwarevertrieb. Deshalb empfehlen wir keine Plattform, an der wir verdienen, sondern die Lösung, die sich für das Unternehmen rechnet. Zu unserem Portfolio gehört mit Quarero Robotics ein Unternehmen, das Robotik und KI-gestützte Bildanalyse im Sicherheitsbereich einsetzt. Wir wissen, was es heißt, KI in den Betrieb zu bringen.

Laut Bitkom nutzt 2026 erstmals eine Mehrheit der deutschen Unternehmen KI (57 Prozent), im Mittelstand sind es nach KfW Research erst rund 20 Prozent. Der Abstand ist eine Chance für jene, die jetzt umsetzen.

Stand: September 2026 · Verantwortlich: Dr. Raphael Nagel (LL.M.), Founding Partner

Typische Situationen

Wann sich ein KI- und Digitalisierungsprojekt lohnt.

  • Angebote, Aufträge und Rechnungen werden noch weitgehend manuell bearbeitet.
  • Fachkräfte fehlen, Wissen hängt an wenigen Personen.
  • Daten liegen in ERP, Excel und E-Mail verstreut, Auswertungen dauern Tage.
  • Pilotprojekte mit KI laufen, aber ohne messbaren Effekt.
  • Eine Sanierung braucht dauerhafte Kostensenkung statt einmaliger Einschnitte.
  • Ein Käufer oder Investor erwartet einen belastbaren Digitalisierungsplan.

Was wir konkret tun

Was wir umsetzen.

KI-Potenzialanalyse

In zwei Wochen: Prozesse, Daten und Kosten. Ergebnis ist eine priorisierte Liste von Anwendungsfällen mit Effekt, Aufwand und Risiko.

Use-Case-Sprint

Sechs bis acht Wochen von der Idee zum produktiven Einsatz, etwa für Angebotserstellung, Dokumentenerfassung oder Forderungsmanagement.

Prozessautomatisierung

Automatisierung wiederkehrender Abläufe in Einkauf, Buchhaltung, Auftragsabwicklung und Service, mit klarer Messung der eingesparten Zeit.

Datenbasis und Reporting

Saubere Stammdaten, ein Kennzahlensystem und ein wöchentliches Management-Reporting als Grundlage jeder KI-Anwendung.

ERP und Systemlandschaft

Auswahl, Einführung oder Bereinigung von ERP-Systemen. Bei Carve-outs auch die IT-Trennung vom Konzern.

KI-Governance

Richtlinien, Verantwortlichkeiten und Schulung. Umsetzung der Anforderungen aus DSGVO und EU AI Act, einschließlich der Pflicht zur KI-Kompetenz der Mitarbeiter.

Wirtschaftlichkeit

Typische Anwendungsfälle und ihr Hebel.

Die Übersicht zeigt, wo KI im Mittelstand erfahrungsgemäß den schnellsten Effekt erzielt. Welche Anwendung sich im Einzelfall rechnet, zeigt die Potenzialanalyse.

BereichAnwendungHebel
VertriebAngebotserstellung aus Anfragen, Zeichnungen und PreislistenKürzere Angebotszeit, höhere Trefferquote
EinkaufAutomatischer Preis- und LieferantenvergleichGeringere Materialkosten
FinanzenRechnungserfassung, Mahnwesen, LiquiditätsprognoseWeniger gebundenes Kapital, schnellere Abschlüsse
ProduktionBildbasierte Qualitätsprüfung, vorausschauende WartungWeniger Ausschuss und Stillstand
ServiceAssistenz für Kundenanfragen und technische DokumentationEntlastung knapper Fachkräfte
ManagementWöchentliches Reporting aus ERP und BuchhaltungSchnellere, bessere Entscheidungen

Ablauf

Vom Potenzial zum produktiven Einsatz.

Woche 1 bis 2

Potenzialanalyse

Prozesse, Daten, Kosten. Priorisierte Liste mit Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Woche 3 bis 8

Sprint

Umsetzung von ein bis drei Anwendungsfällen im laufenden Betrieb.

Woche 9 bis 12

Verankerung

Schulung, Verantwortlichkeiten, Messung. Die Lösung läuft ohne uns weiter.

Danach

Skalierung

Weitere Anwendungsfälle, Datenstrategie und Systemlandschaft.

Mehr als Beratung

Wir messen Digitalisierung an Liquidität und Ergebnis.

Ein Digitalisierungsprojekt ist für uns dann erfolgreich, wenn es sich in Kosten, Durchlaufzeit oder gebundenem Kapital zeigt. Deshalb verbinden wir KI-Projekte mit operativer Restrukturierung und Liquiditätssteuerung. Und wenn die Umsetzung Kapital braucht, können wir es bereitstellen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen.

Lohnt sich KI für kleinere Mittelständler?

Ja, wenn der Anwendungsfall stimmt. Gerade in Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern liegen die größten Effekte oft in einfachen, wiederkehrenden Aufgaben wie Angebotserstellung, Rechnungserfassung oder Kundenanfragen. Entscheidend ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vor dem Start.

Wie lange dauert ein KI-Projekt bis zum Ergebnis?

Die Potenzialanalyse dauert etwa zwei Wochen, der erste Use-Case-Sprint sechs bis acht Wochen. Nach rund drei Monaten sollte ein erster Anwendungsfall produktiv laufen und messbar wirken.

Was verlangt der EU AI Act von Mittelständlern?

Der AI Act gilt schrittweise. Seit Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI einsetzen, für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter sorgen, bestimmte Praktiken sind verboten. Die Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen wurden auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Die meisten Anwendungen im Mittelstand, etwa Angebotserstellung oder Dokumentenverarbeitung, fallen nicht in die Hochrisiko-Kategorie. Wir prüfen die Einordnung gemeinsam mit Rechtsberatern.

Ist Tactical an Softwareanbieter gebunden?

Nein. Wir empfehlen die Lösung, die sich für das Unternehmen rechnet, ob Standardsoftware, Cloud-Dienst oder eigene Entwicklung, und achten auf Datenschutz und digitale Souveränität.

Hilft Digitalisierung auch in der Krise?

Ja, oft sogar besonders. In Sanierungen ist Automatisierung einer der wenigen Wege, Kosten dauerhaft zu senken, ohne die Leistungsfähigkeit zu verlieren. Voraussetzung ist, dass die Liquidität für die Umsetzungszeit gesichert ist.

Vertrauliches Erstgespräch

Sprechen wir, bevor die Optionen weniger werden.

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