Tactical Management
Sondersituation einreichen Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden. Vertraulich. →
Akquisitionencontact@tacticalmanagement.ch
DE · EN · ES München · Wien · Baar

Leistung 04 · Unternehmensübernahme

Wo es sinnvoll ist, übernehmen wir selbst Verantwortung.

Manchmal reicht Beratung nicht. Wenn Kapital fehlt, die Nachfolge offen ist oder ein Konzern einen Bereich abgeben will, treten wir als Investor ein: mit einer Beteiligung, einer Brückenfinanzierung oder der vollständigen Übernahme. Aus eigener Bilanz, mit langfristigem Horizont und ohne Fondslaufzeit.

Sondersituation einreichen

Direkt: +49 711 735 92 749Rückruf in 60 Minuten (Mo–Fr)Ersteinschätzung in 72 Stunden

Kurz gesagt

Tactical Management erwirbt oder beteiligt sich an mittelständischen Unternehmen, Geschäftsbereichen und Marken in Sondersituationen im DACH-Raum: Turnaround, Distressed, Carve-out, Spin-off, Nachfolge und Übernahmen aus StaRUG- oder Insolvenzverfahren. Wir investieren aus eigener Bilanz, geben eine schriftliche Ersteinschätzung innerhalb von 72 Stunden und schließen Transaktionen typischerweise sechs bis zwölf Wochen nach dem indikativen Angebot ab.

Unsere Beteiligungen entstehen oft aus einer Beratung. Wir kennen das Unternehmen, die Zahlen und das Management, bevor wir investieren. Das macht Entscheidungen schneller und die Übernahme sicherer, für Verkäufer, Mitarbeiter und Finanzierer.

Ebenso kommen Anfragen direkt zu uns: von Gesellschaftern ohne Nachfolger, von Konzernen mit Non-Core-Bereichen, von Insolvenzverwaltern und Restrukturierungsberatern, die einen entscheidungsfähigen Käufer suchen.

Stand: September 2026 · Verantwortlich: Dr. Raphael Nagel (LL.M.), Founding Partner

Typische Situationen

Wann wir als Investor einsteigen.

  • Die Sanierung ist tragfähig, aber es fehlt frisches Eigenkapital.
  • Der Inhaber findet keinen Nachfolger in Familie oder Management.
  • Ein Konzern will einen Geschäftsbereich abgeben, der für ihn nicht mehr strategisch ist.
  • Ein Insolvenzverwalter sucht einen Käufer für den fortführungsfähigen Geschäftsbetrieb.
  • Gesellschafter sind zerstritten oder wollen aussteigen.
  • Ein Private-Equity-Fonds muss eine Beteiligung zum Laufzeitende veräußern.

Was wir konkret tun

Wie wir investieren.

Mehrheitsübernahme

Vollständiger oder mehrheitlicher Erwerb, als Share Deal oder Asset Deal. Mit Fortführung des Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

Minderheitsbeteiligung

Eigenkapital für die Sanierung oder das nächste Wachstum, ohne dass der Unternehmer die Kontrolle abgibt.

Nachfolgelösung

Übernahme vom Gründer oder der Familie, mit geordnetem Übergang und Erhalt von Name, Standort und Kultur. Siehe Nachfolge.

Carve-out-Erwerb

Übernahme von Konzernbereichen mit TSA-Phase und Aufbau der Eigenständigkeit. Siehe Carve-out.

Brückenfinanzierung

Kapital für eine Übergangszeit, etwa bis zur Refinanzierung oder zum Abschluss einer Sanierung. Siehe Finanzierung.

Kriterien

Was wir erwerben.

Wir sind sektoragnostisch. Entscheidend ist die Substanz: ein realer Markt, Kunden, Produkte, eine operative Basis und ein Grund, warum ein normaler Verkaufsprozess nicht funktioniert.

KriteriumRahmen
RegionDeutschland, Österreich, Schweiz; selektiv international
GrößeUmsatz typischerweise 20 bis 500 Mio. Euro, kleinere und größere Situationen prüfen wir im Einzelfall
ErtragslageProfitabel, defizitär oder im Verfahren
AnlassTurnaround, Distressed, Carve-out, Spin-off, Nachfolge, Gesellschafterkonflikt
TransaktionsformShare Deal, Asset Deal, Beteiligung, Insolvenz- oder Restrukturierungsplan
GeschwindigkeitErsteinschätzung in 72 Stunden, Closing typischerweise 6 bis 12 Wochen nach indikativem Angebot

Ablauf

Von der Anfrage zum Closing.

72 Stunden

Ersteinschätzung

Vertrauliche Prüfung auf Basis weniger Eckdaten. Schriftliche Rückmeldung, ob und wie wir einsteigen können.

1 bis 2 Wochen

Indikatives Angebot

Nach Einsicht in die wesentlichen Unterlagen ein indikatives Angebot mit Struktur und Bedingungen.

4 bis 8 Wochen

Prüfung und Vertrag

Fokussierte Due Diligence, Verhandlung, Abstimmung mit Finanzierern, Betriebsrat und gegebenenfalls Gericht.

Closing

Entwicklung

Stabilisierung und Neuausrichtung unter neuer Eigentümerschaft. Wir verwerten nicht, wir entwickeln.

Mehr als Beratung

Berater, Begleiter und Käufer aus einer Hand.

Die meisten Investoren sehen ein Unternehmen zum ersten Mal im Datenraum. Wir kennen es häufig aus der gemeinsamen Arbeit an Liquidität und Restrukturierung. Das verkürzt die Prüfung, senkt das Risiko und macht unser Angebot belastbar. Für den Verkäufer heißt das: weniger Unsicherheit, weniger Zeitverlust, ein Käufer, der hält, was er zusagt. Mehr zu unserer Haltung unter Investitionsthese und Erwerb und Prozess.

Häufige Fragen

Häufige Fragen.

Muss man Tactical zuerst als Berater beauftragen, damit Tactical investiert?

Nein. Wir prüfen auch direkte Anfragen von Gesellschaftern, Konzernen, Insolvenzverwaltern und Beratern. Umgekehrt führt eine Beratung nicht automatisch zu einer Beteiligung. Beides bleibt eine freie Entscheidung.

Wie geht Tactical mit dem Interessenkonflikt um, wenn Tactical berät und später kaufen könnte?

Offen und schriftlich. Sobald eine Beteiligung oder Übernahme durch Tactical in Betracht kommt, legen wir das gegenüber Gesellschaftern, Beirat und Finanzierern offen. Die Bewertung wird dann durch unabhängige Dritte plausibilisiert, und der Verkäufer ist frei, andere Käufer anzusprechen. Eine Beratung verpflichtet niemanden zu einer Transaktion mit Tactical.

Wie schnell kann Tactical ein Unternehmen übernehmen?

Die schriftliche Ersteinschätzung erfolgt innerhalb von 72 Stunden, ein indikatives Angebot meist innerhalb von ein bis zwei Wochen. Das Closing erfolgt typischerweise sechs bis zwölf Wochen nach dem indikativen Angebot, in Verfahrenssituationen auch schneller.

Kauft Tactical auch Unternehmen mit Verlusten oder Schulden?

Ja, sofern Substanz vorhanden ist. Verluste und Schulden sind häufig der Grund für die Sondersituation und fließen in die Struktur ein, etwa über einen Asset Deal, einen Restrukturierungsplan oder eine Vereinbarung mit den Gläubigern. Siehe auch GmbH mit Schulden verkaufen.

Was passiert mit den Mitarbeitern nach einer Übernahme?

Wir übernehmen Unternehmen, um sie fortzuführen und zu entwickeln. Bei einem Betriebsübergang gehen die Arbeitsverhältnisse nach § 613a BGB auf den Erwerber über. Wo Anpassungen nötig sind, planen wir sie offen und gemeinsam mit Betriebsrat und Management.

Ist Tactical ein Private-Equity-Fonds?

Nein. Tactical investiert als Permanent-Capital-Plattform aus eigener Bilanz und mit Partnern, ohne festen Fondslebenszyklus. Wir müssen Beteiligungen nicht nach wenigen Jahren wieder verkaufen.

Vertrauliches Erstgespräch

Sprechen wir, bevor die Optionen weniger werden.

Drei Zeilen genügen. Der Gründungspartner meldet sich persönlich, vertraulich und mit einer konkreten Einordnung.

oder direkt anrufen: +49 711 735 92 749