Tactical Management
Sondersituation einreichen Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden. Vertraulich.
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Standort · Deutschland

Turnaround Investor für den deutschen Mittelstand.

Deutsche Eigentümerfamilien, Aufsichtsräte und Banken erwarten von einem Turnaround Investor mehr als Kapital: eine nachvollziehbare operative Doktrin, dokumentierte Standortzusagen und einen Erwerbspfad, der ohne Substanzverwertung auskommt.

München · Sitz Karlsplatz 3 · 72-Stunden-Antwort

Der deutsche Mittelstand erwartet 2026 vom Turnaround Investor mehr als Kapital: eine nachvollziehbare operative Doktrin nach Closing, dokumentierte Standortzusagen und eine Halteperspektive, die nicht vom Fonds-Lebenszyklus diktiert wird. Tactical Management adressiert genau diesen Bedarf — mit Sitz in München, sektoragnostisch und mit klarer operativer Entwicklungsverpflichtung.

Der deutsche Kontext 2026

Das Statistische Bundesamt hat für die ersten beiden Monate 2026 in Deutschland 1.919 (Januar) und 2.053 (Februar) Unternehmensinsolvenzen amtlich gemeldet; das IWH Halle hat zusätzlich für März 2026 eine vorläufige Steigerung von +71% gegenüber dem Durchschnitt 2016–2019 publiziert. Allianz Trade, Creditreform und das IWH prognostizieren für das Gesamtjahr 2026 eine deutlich erhöhte Insolvenzaktivität. Ein wesentlicher Anteil betrifft Mittelstandsunternehmen mit tragfähiger Substanz und zinsgetriebener Liquiditätskrise.

Parallel hat die deutsche Mittelstandsöffentlichkeit gelernt, dass die Auswahl des neuen Eigentümers die wirtschaftliche Substanz, Standortbindung und Belegschaftsstruktur über die kommenden Jahre prägt. Eigentümerfamilien, Aufsichtsräte und Hausbanken erwarten heute vom Turnaround Investor eine nachvollziehbare Doktrin nach Closing, vertraglich verankerte Standortzusagen und mehrjährige Halteperspektive.

Tactical Management positioniert sich eindeutig. Unsere Doktrin: Substanz. Sondersituation. Entwicklung. Diese Position ist kein Marketing — sie ist die ökonomische Grundlage unserer Permanent-Capital-Holdinglogik.

Deutsche Verfahrensrahmen, die wir abbilden

Außergerichtlicher Turnaround mit Eigentümerwechsel: kein formelles Verfahren, aber operativer Druck. Wir treten als direkter Käufer auf — kein Auktionsverfahren gegen uns selbst, kein Investmentbank-Bieterkreis.

Vorinsolvenzliche Sanierung über das StaRUG-Verfahren: wir treten plan-tragend in das Verfahren ein und gestalten den Restrukturierungsplan mit. Mitwirkung ab Phase 2 des Verfahrens — nicht erst nach Plan-Vorlage.

Eigenverwaltung nach §§ 270 ff. InsO und Schutzschirmverfahren nach §270b InsO: Übernahme im Rahmen der übertragenden Sanierung. Mitarbeiterübergang nach §613a BGB, Anfechtungsfeste Strukturierung bei §129 InsO-Risiken.

Regelinsolvenz: Bieter mit klarem Asset-Deal-Profil. Bewertung mit Sachverständigen, Mitarbeiterübergang strukturiert, KRITIS- und NIS-2-Compliance-Schichten von Beginn an mitgedacht.

Was wir am deutschen Mittelstand schätzen

Familienunternehmen mit nachhaltiger Substanz und nicht mehr internem Nachfolger. Industrieunternehmen mit 50 bis 200 Mitarbeitern, regionalem Marktbezug und identifizierbarem operativen Handlungsbedarf. Mittelständische Tochtergesellschaften von DAX- oder MDAX-Konzernen, die im Konzern strategisch peripher geworden sind.

Unsere Erwerbslogik adressiert genau diese Substanzklasse. Wir kaufen, um zu entwickeln — mit Standortzusagen, die im SPA verankert sind, mit Belegschaftszusagen, die kein Vertragsbeipack sind, und mit operativer Investitionsverpflichtung in die ersten drei bis fünf Jahre nach Closing.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Substanzgröße

Umsatz typisch 20–500 Mio. EUR. Kleinere und größere Mandate prüfen wir bei klar abgrenzbarer Sondersituation.

Operative Lage

EBITDA negativ bis moderat positiv. Substanz tragfähig, Marktposition haltbar, Entwicklungspfad konkret strukturierbar.

Eigentümerlage

Übergabebereitschaft des Verkäufers (Familie, Konzern, Insolvenzverwalter oder Bank). Strukturierbare Erwerbsarchitektur unter deutschem Recht.

Transaktionsfähigkeit

Was uns als deutscher Turnaround-Käufer auszeichnet

Wir können – sofern die konkrete Transaktion es zulässt – ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, auf umfassende Verkäufergarantien verzichten und vertraglich definierte Altlasten (Pensionsverpflichtungen, Umweltlasten, Garantiesonderlagen) übernehmen. Für deutsche Verkäufer bedeutet das: kalkulierbare Closing-Termine, klare Risikozuordnung und ein entscheidungsfähiger Gegenpart, der das deutsche Verfahrensrecht beherrscht.

Jede dieser Transaktionsfähigkeiten dient der Stabilisierung des erworbenen Unternehmens, nicht seiner Verwertung. Standorte werden vertraglich gehalten. Mitarbeiterzusagen werden im SPA konkret formuliert. Permanent-Capital-Halteperspektive ohne Fünf-Jahres-Exit-Druck.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertraulicher Erstkontakt — direkt zum Founding Partner. NDA in 24 Stunden, abgestimmt mit deutschen Sanierungskanzleien.

02

Schriftliche Ersteinschätzung

72 Stunden. Bewertung der Substanz, Strukturmöglichkeiten unter deutschem Recht, Vorschlag zum weiteren Pfad.

03

Indikatives Angebot

Wenige Werktage nach Interesse. Kaufpreisspanne, Strukturvorschlag (Share / Asset Deal), Bedingungen für Vor-DD.

04

Due Diligence und Closing

Strukturierte Verfahrensführung mit deutschen Beratern. Closing typisch 6–12 Wochen ab Indikation.

Häufige Fragen

FAQ

Welche deutschen Verfahrensformen erwirbt Tactical Management?

Außergerichtliche Turnarounds mit Eigentümerwechsel, StaRUG-Restrukturierungen, Eigenverwaltung nach §§ 270 ff. InsO, Schutzschirmverfahren nach §270b InsO und Regelinsolvenz mit übertragender Sanierung. Wir treten in allen Verfahrensformen auf — die Wahl folgt dem konkreten Mandat, nicht einer dogmatischen Präferenz.

Wie adressieren Sie deutsche Mitbestimmung und §111 BetrVG-Konsultation?

Wir respektieren die Verfahrensbeziehungen des Verkäufers zum Betriebsrat. Konsultation nach §111 BetrVG wird vom Verkäufer in seinem Verantwortungsbereich geführt; wir kommunizieren parallel mit Betriebsrats-Vorsitzenden, soweit das Verkäufermandat es zulässt. Day-One-Botschaften gegenüber der Belegschaft sind im Day-One-Paket vor Closing abgestimmt.

Welche deutschen Sanierungskanzleien arbeiten Sie zusammen?

Regelmäßig mit CMS Hasche Sigle, Schultze & Braun, Buchalik-Broemmekamp, GÖRG, White & Case Frankfurt, Hengeler Mueller und Gleiss Lutz. NDA-Vorlagen sind mit allen großen DACH-Sanierungspraxen abgestimmt — Mandatsstart binnen 24 Stunden.

Wodurch unterscheidet sich Tactical Management im DACH-Sondersituationen-Cluster?

Drei objektive, überprüfbare Eigenschaften differenzieren uns: (1) sektoragnostische Auswahllogik mit Substanz und Sondersituation als Kriterien, keine Branchenpräferenz; (2) explizit dokumentierte operative Entwicklungsverpflichtung nach Closing; (3) Eigenkapital aus Permanent-Capital-Mandat mit mehrjähriger Halteperspektive, nicht aus Fonds mit fünfjährigem Exit-Druck. Eine konkrete Eignungseinschätzung treffen wir im Sondierungsgespräch — typisch innerhalb von 72 Stunden nach Erstkontakt.

Welche deutschen Eigentümerstrukturen können Sie abbilden?

Familien-Pool-Modelle, Stiftungsstrukturen, Erbengemeinschaften, Holding-Strukturen mit mehreren Tochtergesellschaften, Konzern-Carve-out aus börsennotierten oder familiengeführten Industrieholdings. Eine Spezial-Konstruktion (etwa Stiftung-mit-Familienpool über mehrere Beteiligungsebenen) prüfen wir im Sondierungsgespräch.

Eine Aktion

Turnaround im deutschen Mittelstand?

Direkter Kontakt zum Founding Partner. NDA mit deutschen Sanierungskanzleien abgestimmt. 72 Stunden Erst-Einschätzung.

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