Tactical Management
Sondersituation einreichen Schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden. Vertraulich.
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Erwerbsanlass · Distressed

Entscheidungsfähigkeit, wenn Zeit und Liquidität knapp werden.

Distressed-Situationen sind kein Bereich für Lernkurven. Sie sind ein Bereich für vorpositioniertes Kapital, eingespielte Verfahrenslogik und einen Käufer, der entscheidungsfähig bleibt, während andere noch sortieren.

72 Stunden Erstprüfung · Verfahrenserfahren · DACH-Schwerpunkt

Ein Distressed Investor erwirbt Unternehmen in finanzieller Krise, Vorinsolvenz oder formeller Insolvenz – meist als Asset Deal aus dem laufenden Verfahren – und führt den operativen Betrieb unter neuer Eigentümerstruktur fort. Tactical Management ist sektoragnostischer Distressed Investor für den DACH-Raum mit vorpositioniertem Kapital, eingespielten Beraterbeziehungen und Verfahrenswissen in StaRUG-Restrukturierung, Schutzschirmverfahren §270b InsO, Eigenverwaltung §§ 270 ff. InsO, Regelinsolvenz mit übertragender Sanierung und außergerichtlichen Distressed-M&A-Konstellationen. Sitze in München (Karlsplatz 3), Wien (Graben 12) und Baar/Zug. Wir geben innerhalb von 72 Stunden eine schriftliche Erst-Einschätzung ab, liefern ein indikatives Angebot in wenigen Werktagen und schließen Distressed-Transaktionen typisch in 4 bis 8 Wochen ab Indikation. Tactical-Eigenpositionierung: Eigenkapital aus Permanent-Capital-Mandat, mehrjährige operative Halteperspektive, schriftliche Antwort in 72 Stunden. Verwandte Erwerbsanlässe: Turnaround, Special Situations, Legacy Liabilities. Adressaten: Insolvenzverwalter, Restrukturierungsberater, Finanzierungspartner.

Distressed-Mandate haben eine Eigenschaft, die alle anderen Erwerbsanlässe nicht haben: sie laufen gegen die Zeit. Ein Distressed Investor, der vier Wochen für eine Erstprüfung braucht, ist kein Distressed Investor. Wir sind vorpositioniert, weil wir wissen, was uns in Distressed-Mandaten interessiert – und weil wir die Verfahrensarchitektur, in der diese Mandate laufen, im Detail kennen.

Die Verfahrensarchitektur, in der wir agieren

Vorinsolvenzliche Restrukturierung über das StaRUG: Wir treten regelmäßig als Plan-tragender Erwerber in StaRUG-Verfahren ein. Vorpositionierung erfolgt typisch in der Phase zwischen Restrukturierungsanzeige und Plan-Vorlage. Wir adressieren Restrukturierungsbeauftragte und Schuldnerführung direkt.

Eigenverwaltung nach §§ 270 ff. InsO und Schutzschirmverfahren nach §270b InsO: Wir prüfen Beteiligungen aus Eigenverwaltung in der Phase, in der das Sanierungskonzept noch offen ist. Closing-Strukturen typisch als übertragende Sanierung (Asset Deal aus der insolventen Trägergesellschaft).

Regelinsolvenz: Wir treten als Bieter auf, wenn die Substanz herauslösbar und der Verfahrenspfad strukturiert ist. Vorpositionierung erfolgt typisch über den Insolvenzverwalter; Bewertung typisch auf Asset-Basis mit klar definierter Mitarbeiterübernahme nach §613a BGB.

Außergerichtliche Distressed M&A-Situationen: Liquiditätskrise ohne formellen Verfahrensrahmen, mit Hausbanken und Kreditversicherern als Co-Verhandler. Hier ist Geschwindigkeit der zentrale Wert; eine schriftliche Erst-Einschätzung in 72 Stunden ist regelmäßig der Unterschied zwischen Anschluss und Verlust des Mandats.

Die Marktlage 2026

Q1 2026 brachte in Deutschland 4.573 Unternehmensinsolvenzen – oberhalb der Quartalsspitzen der Finanzkrise 2008/2009 (Statistisches Bundesamt). Die Märzzahlen lagen 71 Prozent über dem Durchschnittsmonat des Zeitraums 2016 bis 2019. Vollumfänglich für 2026 prognostizieren Allianz Trade, Creditreform und IWH zwischen 23.000 und 25.000 Unternehmensinsolvenzen.

Die Konsequenz für Distressed Investoren: das Angebot an Akquisitionszielen wird 2026 und 2027 strukturell wachsen. Die Bieterkonkurrenz unter strategischen Erwerbern bleibt strukturell begrenzt, weil Distressed-Erwerbe operative Kompetenz erfordern, die viele Finanzinvestoren nicht intern halten. Diese Asymmetrie zwischen Angebot und qualifizierter Nachfrage erzeugt strukturell günstige Einstiegsbewertungen.

Was 2026 von 2009 unterscheidet: die Liquiditätskrise trifft Unternehmen mit substanziell höheren Anforderungen an Compliance, Cybersecurity, ESG-Berichtspflichten und KRITIS-Regulierung. Ein Distressed Käufer, der diese Compliance-Schichten beherrscht, kauft strukturell unter Wert.

Was 'vorpositioniert' konkret bedeutet

Capital lined up: Eigenkapital für typische Tickets ist verfügbar, nicht nur committed. Es gibt keine Fonds-Internal-Approval-Schleife, die zwischen Indikation und Closing eingeschoben werden muss.

NDA-Template bereit: Wir versenden binnen Stunden eine NDA, die mit den großen DACH-Sanierungsberatungen abgestimmt ist und Gerichtsstand Deutschland bzw. Schweiz wahlweise vorsieht.

Operating Leader identifiziert: Für jedes ernsthaft geprüfte Mandat haben wir zwei Operating Leader auf Abruf, die binnen 48 Stunden nach Signing vor Ort sein können.

Verfahrensjuristen abgestimmt: Wir arbeiten regelmäßig mit Sanierungs- und Insolvenzkanzleien (CMS, Schultze & Braun, Buchalik-Broemmekamp, GÖRG, White & Case) zusammen und können Mandate ohne Anwaltssuche-Phase prüfen.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Verfahrensrahmen

StaRUG, Eigenverwaltung, Schutzschirm, Regelinsolvenz oder außergerichtliche Distressed M&A. Wir prüfen alle vier Verfahrensarten.

Substanzfortführbarkeit

Operative Substanz, die nach Erwerb fortgeführt werden kann. Reine Asset-Verwertung ohne Fortführungsperspektive ist nicht unser Modell.

Closing-Zeitfenster

Typisch 8 bis 14 Wochen ab Erstkontakt in formellen Verfahren; deutlich schneller in außergerichtlichen Situationen mit klarer Struktur.

Transaktionsfähigkeit

Closing-Sicherheit als Verkäufernutzen

In Distressed-Mandaten ist Closing-Sicherheit der zentrale Wert für den Verkäufer. Wir können – wenn die Transaktionsstruktur es zulässt – ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, auf umfassende Verkäufergarantien verzichten und klar definierte Altlasten übernehmen. Im Insolvenzkontext ist das nicht ein Nice-to-have, sondern oft der Unterschied zwischen Closing und Verfahrensverlängerung.

Übernahme von Verbindlichkeiten und as-is Akquisition dienen der Stabilisierung des erworbenen Geschäftsbetriebs. Mitarbeiterübergang nach §613a BGB wird mit Betriebsrats-Konsultation nach §111 BetrVG strukturiert vorbereitet. Wir kommunizieren von Tag eins transparent gegenüber Belegschaft und Lieferanten.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertraulicher Erstkontakt durch Insolvenzverwalter, CRO, Berater oder Hausbank. Beschreibung der Verfahrenslage und der Zeitkritikalität.

02

Schriftliche Erstprüfung

72 Stunden. Einschätzung der Substanz, des Verfahrenspfads und der Transaktionsstruktur.

03

Indikatives Angebot

Wenige Werktage. Bewertungsspanne auf Asset- oder Share-Basis, je nach Verfahrensart. Closing-Bedingungen explizit.

04

Due Diligence und Closing

Verfahrenstaktische Verhandlung mit Sachwalter, Insolvenzverwalter oder Restrukturierungsbeauftragtem. Closing typisch 6–10 Wochen nach indikativem Angebot in formellen Verfahren.

Häufige Fragen

FAQ

Was ist ein Distressed Investor?

Ein Distressed Investor erwirbt Unternehmen oder Geschäftsbereiche in finanzieller Krise – konkret in vorinsolvenzlicher Restrukturierung (StaRUG), Schutzschirm, Eigenverwaltung oder Insolvenz. Der Distressed Investor unterscheidet sich vom Turnaround Investor durch die formell-juristische Verfahrenslage und durch das Zeitfenster: Distressed-Mandate laufen gegen die Verfahrensuhr.

Welche Insolvenzverfahren erwirbt Tactical Management?

Wir treten als Erwerber auf in: StaRUG-Restrukturierungen, Schutzschirmverfahren nach §270b InsO, Eigenverwaltungsverfahren nach §§ 270 ff. InsO und Regelinsolvenz mit übertragender Sanierung. Außergerichtliche Distressed-M&A-Situationen prüfen wir ebenfalls. Wir treten nicht als Bieter in Verfahren auf, in denen die Substanz strukturell nicht fortführbar ist.

Wie schnell ist die Erst-Einschätzung in einem Insolvenzverfahren?

Schriftliche Erst-Einschätzung innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt der Unterlagen. Bei zeitkritischen Verfahren (etwa StaRUG mit anstehender Gläubigerversammlung) verkürzen wir auf 48 Stunden – sofern Insolvenzverwalter, Schuldner oder Restrukturierungsbeauftragter die Eilbedürftigkeit dokumentieren.

Welche Bewertungsmethodik wendet ein Distressed Käufer an?

Asset-Bewertung in Insolvenz und Schutzschirmverfahren (übertragende Sanierung); EBITDA-Multiplikator-Bewertung in StaRUG und außergerichtlichen Situationen. Working-Capital-Lage, Pensionsverbindlichkeiten und Altlasten werden separat bewertet und im Strukturvorschlag explizit zugeordnet.

Werden Mitarbeiter im Distressed-Erwerb übernommen?

Im Regelfall ja, soweit die operative Fortführung dies erfordert. §613a BGB regelt den automatischen Mitarbeiterübergang im Asset Deal. Wir kommunizieren von Tag eins transparent gegenüber Belegschaft und Betriebsrat. Die strukturierte Konsultation nach §111 BetrVG wird parallel zur Due Diligence vorbereitet, nicht erst nach Closing.

Welche Branchen schließt Tactical Management bei Distressed aus?

Keine Branchenausschlüsse. Risikobezogene Ausschlüsse: keine reinen Geldforderungen ohne operative Substanz, keine Mandate mit nicht prüfbaren Rechts- oder Compliance-Risiken, keine Strukturen ohne realistische Kontrolle oder Erwerbsumsetzung. In KRITIS-relevanten Sektoren prüfen wir die Genehmigungspflichten nach KRITIS-Dachgesetz und NIS-2 von Beginn an mit.

Wie unterscheidet sich Distressed M&A 2026 von 2009?

Q1 2026 brachte 4.573 Unternehmensinsolvenzen – oberhalb der 2008/2009-Krisenspitzen. 2026 prognostiziert die Branche 23.000–25.000 Unternehmensinsolvenzen. Die zentrale Veränderung gegenüber 2009: höhere Anforderungen an Compliance, Cybersecurity, ESG-Reporting und KRITIS-Regulierung. Ein Distressed Käufer mit Compliance-Kapazität erwirbt strukturell unter Wert.

Eine Aktion

Verfahrenslage zeitkritisch?

72-Stunden-Erstprüfung, bei Eilbedürftigkeit verkürzt auf 48 Stunden. NDA-Template binnen Stunden. Capital lined up.

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