Wofür wir stehen
Komplexität ist kein Ausschlusskriterium. Sie ist unser Investitionsfeld. Wir treten dort als Käufer auf, wo ein regulärer Verkaufsprozess an Zeitdruck, operativer Unterperformance, Konzernstrukturen, Altlasten, Nachfolgefragen oder finanzieller Belastung scheitert. Wir prüfen direkt, entscheiden klar und strukturieren Transaktionen mit dem Ziel eines verlässlichen Abschlusses.
Die sechs zentralen Erwerbsanlässe, die wir adressieren, sind Turnaround, Distressed, Carve-out, Spin-off, Divestiture und Nachfolge. Branchen sind nachgeordnet. Substanz, Sondersituation und Entwicklungspfad entscheiden.
Die Doktrin: Substanz. Sondersituation. Entwicklung.
Substanz heißt: Unternehmen, Geschäftsbereiche, Assets oder Marken mit realem Markt, relevanter Wertschöpfung, Kundenbasis, Produkt, Infrastruktur oder Entwicklungsfähigkeit. Reine Konzepte ohne operative oder rechtlich verwertbare Substanz erwerben wir nicht.
Sondersituation heißt: eine konkret definierbare Ausgangslage – Turnaround, Distressed, Carve-out, Spin-off, Divestiture, Nachfolge, Eigentümerkonflikt oder strategische Neuordnung. Eine Lage, die einen normalen Verkaufsprozess strukturell überfordert.
Entwicklung heißt: Wir übernehmen Verantwortung, schaffen klare Strukturen und entwickeln erworbene Einheiten unter neuer Eigentümerschaft weiter. Wir verwerten nicht. Wir stabilisieren, richten neu aus und machen industrielle, technologische und operative Substanz langfristig entwicklungsfähig.
Was uns vom Markt unterscheidet
Die Special-Situations-Landschaft im DACH-Raum hat etablierte Münchner Marktteilnehmer und international agierende Erwerber. Die strategische Bewegung der letzten Jahre hat zwei Pole hervorgebracht: Investoren, die operative Substanz aufbauen, und Investoren, deren öffentliche Wahrnehmung als Substanzverwertung lesbar wird.
Tactical Management positioniert sich klar auf der ersten Seite dieser Linie. Wir können – wenn die konkrete Transaktionsstruktur es zulässt – as-is erwerben, ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, auf umfassende Verkäufergarantien verzichten und vertraglich definierte Legacy Liabilities übernehmen. Aber jede dieser Fähigkeiten dient der Stabilisierung und Weiterentwicklung des erworbenen Unternehmens, nicht seiner Verwertung.
