Tactical Management
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Zielgruppe · Private Equity

Ein verlässlicher Käufer für komplexe Exits.

Sie haben ein Portfoliounternehmen, das nicht in die übliche Auktionsroute passt. Zu spezifisch, zu komplex, zu zeitkritisch. Wir sind der Permanent-Capital-Käufer, der die Komplexität trägt.

Permanent Capital · Direkter Erwerber · Geprüfte Strukturen

Klassische PE-Exits über Auktion an strategische oder finanzielle Bieter funktionieren bei Standardunternehmen. Bei komplexen Portfoliounternehmen mit operativem Handlungsbedarf, strategischer Spezialisierung oder Verfahrenslage sind sie regelmäßig der falsche Pfad. Wir sind der Adressat für die anderen Fälle.

Welche PE-Konstellationen wir adressieren

Underperforming Portfolio Company: das Unternehmen hat den Investitionscase nicht eingelöst. Auktion produziert Bieterabschläge; ein direkter Verkauf an einen Käufer mit Turnaround-Kompetenz produziert oft die bessere Bewertung.

Spezialisiertes Portfoliounternehmen ohne natürlichen strategischen Bieter: die Substanz ist gut, aber der Markt für strategische Käufer ist eng. Tactical Management adressiert solche Unternehmen aus Sicht des langfristigen Eigentümers.

Verfahrensbelastetes Portfoliounternehmen: laufende Regulatorik, Compliance-Themen, FDI-Screening, KRITIS-Komplexität. Wir tragen diese Schichten in unserer Erwerbsstrukturierung.

Distressed Portfolio Company in vorinsolvenzlicher Lage: StaRUG, Schutzschirm, Liquiditätsdruck. Wir sind als Distressed Investor vorpositioniert und können Exits aus dem Portfolio strukturieren, bevor formelle Verfahrensschritte greifen.

Fund-Lebenszyklus-getriebene Exits: der Fonds nähert sich dem Lebensende, die natürliche Käuferlandschaft hat sich verändert. Permanent Capital löst die Refinanzierungsspirale.

Warum Permanent Capital für komplexe PE-Exits passt

PE-Fonds-Logik erzwingt Exits am Ende des Fonds-Lebenszyklus. Bei komplexen Portfoliounternehmen kollidiert das mit der operativen Realität: das Unternehmen braucht noch zwei bis fünf Jahre Investition, um den Wert zu realisieren, den die ursprüngliche Investmentthese unterstellt hat.

Tactical Management arbeitet Permanent-Capital-orientiert. Beteiligungen werden mehrjährig bis dauerhaft gehalten; es gibt keinen Fonds-internen Exit-Druck, keine Refinanzierungsspirale, keinen Zeithorizont, der Investitionsentscheidungen verzerrt. Für PE-Verkäufer von komplexen Portfoliounternehmen ist das strukturell die bessere Käuferseite.

Praktisch bedeutet das: ein PE-Verkäufer, der eine Beteiligung verkauft, weil seine Fonds-Lebensspanne den notwendigen Investitionshorizont nicht mehr abdeckt, findet in Tactical Management einen Käufer, der genau diesen Horizont mitbringt.

Transaktionsfähigkeit

Was PE-Verkäufer bei uns vorhersehen können

Wir können – wenn die konkrete Transaktion es zulässt – ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, mit reduzierten Garantieerwartungen arbeiten und vertraglich definierte Liability-Strukturen übernehmen. Für PE-Verkäufer bedeutet das: kalkulierbares Closing, das in Investment-Committee-Sitzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit ankündbar ist.

Vorhersehbarkeit dient beiden Seiten. Sie ist nicht das Argument für einen niedrigeren Preis – sie ist das Argument für einen besseren Bewertungs-Multiplikator, weil die Closing-Risikoprämie wegfällt. Vergleichsweise riskante Auktionsbieter werden in PE-Internal-Approval-Sitzungen regelmäßig diskutiert; ein vorpositionierter direkter Käufer wird zur Empfehlung.

Zielgruppenpfade

Wer reicht ein

Investment-Team Underperforming Portfolio Company Turnaround-Logik prüfen →
Fund-Manager Fund-Lebenszyklus-getriebener Exit Portfolio-Exit besprechen →
Portfolio Operations Distressed Portfolio Company Distressed Exit strukturieren →
M&A-Team Carve-out aus PE-Holding Carve-out-Logik prüfen →

Häufige Fragen

FAQ

Welche PE-Portfoliounternehmen adressiert Tactical Management?

Underperforming Portfolio Companies, distressed Portfolio Companies in vorinsolvenzlicher Lage, spezialisierte Portfoliounternehmen ohne natürlichen strategischen Bieter, verfahrensbelastete Portfoliounternehmen (Regulatorik, KRITIS, Compliance) und Fund-Lebenszyklus-getriebene Exits. Sektoragnostisch, DACH und Europa.

In welchen Größen erwirbt Tactical Management aus PE-Portfolios?

Typisch 25 bis 500 Millionen Euro Enterprise Value. Größere Unternehmen prüfen wir bei klarer Transaktionsstruktur; kleinere bei besonderen strukturellen Konstellationen.

Wie arbeitet Tactical Management mit PE-Verkäuferberatern zusammen?

Investmentbank-Sell-Side-Mandate, Big-4-Corporate-Finance, internationale M&A-Boutiquen – wir respektieren die Mandatsbeziehung des Beraters zum PE-Verkäufer. Auktionsteilnahme ist möglich, wir bevorzugen jedoch kontrollierte Bilateralprozesse, weil die Permanent-Capital-Logik nicht in jedem klassischen Auktionsrahmen optimal repräsentiert ist.

Was ist die Tactical-Management-Erwartung an Verkäufergarantien in PE-Exits?

Wir arbeiten – sofern die Transaktion es zulässt – mit reduzierten Garantieerwartungen, Reps & Warranties Insurance oder strukturierten Specific Indemnities. Diese Bereitschaft ist verhandelbar und situationsspezifisch; sie ist nicht Voraussetzung, sondern Möglichkeit.

Erwirbt Tactical Management auch Mehrheitsbeteiligungen unter 100 Prozent?

Im Regelfall erwerben wir 100 Prozent oder eine qualifizierte Mehrheit (typisch ≥75 Prozent). Konstellationen mit Co-Investment durch PE-Verkäufer oder Joint-Venture-Strukturen über Übergangsphasen prüfen wir, wenn die strategische Begründung klar ist.

Eine Aktion

PE-Portfolio-Exit unter Komplexität?

Direkter Käuferkontakt. Bilateralprozesse bevorzugt. NDA in 24 Stunden, schriftliche Einschätzung in 72 Stunden.

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