Tactical Management
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Erwerbsanlass · Divestiture

Verlässlicher Erwerber für nicht strategische Einheiten.

Divestiture ist der international gebräuchliche Begriff für die Desinvestition nicht strategischer oder unterperformender Geschäftsbereiche. Tactical Management adressiert genau diesen Markt – mit klarer Closing-Sicherheit und ohne Substanzverwertungsnarrativ.

International tradeable · Closing-Sicherheit · Operative Entwicklung

Ein Divestiture Investor erwirbt Geschäftsbereiche, die durch Konzerne oder Private-Equity-Portfolios als Non-Core-Asset, Portfolio-Bereinigung oder strategische Neuausrichtung veräußert werden, mit Fokus auf Closing-Sicherheit und Übernahme operativer Komplexität. Tactical Management ist sektoragnostischer Divestiture Investor mit vorpositioniertem Kapital und der Fähigkeit, as-is, ohne Finanzierungsvorbehalt und mit reduzierten Garantieforderungen abzuschließen. Sitze in München (Karlsplatz 3), Wien (Graben 12) und Baar/Zug (Neuhofstrasse 3c). Wir geben innerhalb von 72 Stunden eine schriftliche Erst-Einschätzung ab, legen ein indikatives Angebot in wenigen Werktagen vor und schließen Divestitures typisch 6 bis 10 Wochen ab Indikation. Tactical-Eigenpositionierung: Eigenkapital aus Permanent-Capital-Mandat, mehrjährige Halteperspektive, sektoragnostische Auswahllogik. Verwandte Erwerbsanlässe: Carve-out, Spin-off, Special Situations. Adressaten: Konzern-M&A, Private Equity, Finanzierungspartner.

Divestiture ist der Begriff, mit dem internationale Corporate-M&A-Berater die Desinvestition strukturell beschreiben. Er umfasst Carve-outs und Spin-offs, weitet sich aber auch auf größere strategische Portfolioneuordnungen aus – etwa wenn ein Konzern mehrere Einheiten gleichzeitig veräußert oder wenn eine Private-Equity-Holding einen kompletten Plattformteil aus dem Bestand löst.

Warum Konzerne und PE 2026 desinvestieren

Konzerne in DACH durchlaufen 2026 strukturelle Portfoliobereinigungen. Treiber sind: ESG-Regulierung (Pflicht zur Konzentration auf Kerngeschäft), Kapitalmarktdruck (höhere Kapitalkosten erfordern höhere ROIC), Energiekostenstruktur (energieintensive Einheiten ohne Kostenvorteil werden veräußert), regulatorische Komplexität (KRITIS, NIS-2, EU-AI-Act binden Managementkapazität auf Kernbereiche).

Private Equity verkauft 2026 strukturell mehr Portfolio: das Zinsumfeld hat Exit-Multiplikatoren komprimiert, Fonds-Lebenszyklen erzwingen Veräußerungen, und Buy-Side-Käufer für unterperformende oder komplexe Portfoliounternehmen sind strukturell rarer geworden.

Beide Bewegungen erzeugen Angebot – aber auch Anforderungen an den Käufer: Geschwindigkeit, Strukturkompetenz, Bereitschaft zur Übernahme von Komplexität. Tactical Management positioniert sich genau in dieser Schnittmenge.

Der internationale Corporate-M&A-Kontext

Internationale M&A-Berater (Big-4 Corporate Finance, Houlihan Lokey, William Blair, Lincoln, Lazard Mittelstand) arbeiten mit dem Begriff Divestiture im Mandantenkontakt mit Konzernen und großen PE-Häusern. Der Begriff ist im DACH-Raum für Mittelstandsverkäufer weniger geläufig – wird aber von Konzern-CFOs und PE-Investment-Teams als Hauptbegriff benutzt.

Tactical Management führt deshalb diese Seite gezielt unter dem Begriff Divestiture, um die internationalen Mandatsstränge anzusprechen. Bei deutschsprachigen Mittelstandsverkäufern verwenden wir Carve-out, Spin-off oder Nachfolge je nach konkretem Anlass.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Verkäuferseite

Konzernvorstand mit Mandat zur Desinvestition; PE-Investor mit Beschluss zum Portfolioteil-Exit; Holding mit strategischer Neuordnung.

Einheitengröße

Umsatz typisch 50–500 Millionen Euro je Einheit. Größere Desinvestitionsbündel prüfen wir in mehrteiligen Strukturen.

Transaktionskomplexität

Multi-Country-Strukturen, regulierte Sektoren, Pensions- oder Umweltlasten – wir akzeptieren Komplexität, sofern sie strukturierbar ist.

Transaktionsfähigkeit

Closing-Sicherheit als wertbestimmendes Element

Bei Konzern-Desinvestitionen ist Closing-Sicherheit oft wertvoller als der höchste Nominalpreis. Wir können – wenn die konkrete Transaktion es zulässt – ohne Finanzierungsvorbehalt abschließen, mit reduzierten Garantieerwartungen arbeiten und definierte Altlasten vertraglich übernehmen. Das ist für Konzern-CFOs eine quantifizierbare Größe in der Bewertung des Bieterumfelds.

Diese Transaktionsfähigkeit dient nicht Substanzverwertung, sondern operativer Entwicklung des erworbenen Geschäftsbereichs. Mitarbeiterstrukturen, Standorte und Kundenbeziehungen sind Teil unseres Investitionsplans. Diese Abgrenzung ist nicht nur kommunikativ – sie wird im Day-One-Kommunikationspaket gegenüber Belegschaft und Schlüsselkunden dokumentiert.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertraulicher Erstkontakt durch Konzern-M&A oder PE-Investment-Team. NDA in 24 Stunden. Übersicht der zu desinvestierenden Einheit.

02

Schriftliche Ersteinschätzung

72 Stunden. Bewertungsspanne, Strukturvorschlag, Indikation zur Transaktionsfähigkeit.

03

Indikatives Angebot

Bewertung, Strukturvorschlag (Share / Asset / Hybrid), TSA-Eckpunkte, Risikozuordnung.

04

Due Diligence, Vertrag und Closing

Strukturierte DD-Verfahrensführung. Closing-Zeitfenster typisch 10–18 Wochen ab Indikation.

Häufige Fragen

FAQ

Was ist ein Divestiture Investor?

Der Divestiture Investor erwirbt nicht strategische oder unterperformende Geschäftsbereiche, die Konzerne, Holdings oder Private-Equity-Investoren veräußern. Der Begriff ist international gebräuchlich (im Unterschied zum deutschsprachigen Carve-out) und wird von Big-4-Corporate-Finance-Häusern und internationalen Investmentbanken im Mandantenkontakt mit Konzernen verwendet.

Wie unterscheidet sich Divestiture von Carve-out?

Carve-out ist die operative Trennungsoperation. Divestiture ist der strategisch-finanzielle Oberbegriff für die Desinvestition (kann ein Carve-out, einen Spin-off oder größere strategische Portfolioneuordnungen umfassen). Konzern-CFOs und PE-Investment-Teams arbeiten mit Divestiture als Hauptbegriff; deutsche Mittelstandsverkäufer eher mit Carve-out.

Welche Größen erwirbt Tactical Management als Divestiture Käufer?

Typisch 50 bis 500 Millionen Euro Umsatz je Einheit. Größere Desinvestitionsbündel (mehrere Einheiten in einer Strukturierung) prüfen wir in mehrteiligen Erwerben. Kleinere Mandate prüfen wir, wenn die strukturelle Sondersituation besonders ist.

Adressiert Tactical Management auch internationale Konzerne mit DACH-Töchtern?

Ja. Internationale Konzerne, die eine DACH-Tochter desinvestieren, sind eine zentrale Mandatsklasse. Wir arbeiten mit internationalen M&A-Beratern (Big-4 Corporate Finance, Investmentbank-Mid-Market-Teams, internationale Boutiquen) konstruktiv zusammen. Verhandlungs- und Vertragssprache wahlweise Deutsch oder Englisch.

Welche Transaktionsfähigkeiten machen Tactical Management für Divestitures relevant?

International etablierte Verkäufer-freundliche Strukturkomponenten — as-is Erwerb, ohne Finanzierungsvorbehalt, reduzierte Garantieforderungen, vertraglich definierte Altlastenübernahme — gehören zum Standardwerkzeugkasten kompetenter Divestiture-Käufer. Tactical Management bietet diese Strukturkomponenten und kombiniert sie mit einer dokumentierten operativen Entwicklungsverpflichtung nach Closing: Standortzusagen, Belegschaftsstrukturen und Investitionspläne werden im SPA konkret formuliert. Permanent-Capital-Halteperspektive ohne Fonds-Lebenszyklus.

Welche Verfahrenssprache verwendet Tactical Management in Divestiture-Prozessen?

Englisch und Deutsch je nach Verkäuferseite. Internationale Konzern-M&A-Teams arbeiten typisch auf Englisch; deutsche Mittelstandsverkäufer und PE-Häuser auf Deutsch. Wir adaptieren die Verfahrenssprache, behalten aber die deutschen Verfahrensbegriffe (StaRUG, §613a BGB, Eigenverwaltung) bei den jeweiligen technischen Bezugnahmen bei.

Eine Aktion

Desinvestition auf der Agenda?

Verfahrenssprache Deutsch oder Englisch. 72-Stunden-Erstprüfung. Closing-Sicherheit als zentraler Verkäufernutzen.

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