Wann sich der Verkauf einer verschuldeten GmbH lohnt
Werthaltige Substanz trotz Schulden: Die Verbindlichkeiten übersteigen kurzfristig die Liquidität, aber die Gesellschaft hat einen realen operativen Wert – Aufträge, Kunden, Anlagen. Genau diese Substanz bewertet ein Käufer.
Unterbewertetes Anlagevermögen: Maschinen, Immobilien oder Vorräte stehen oft mit einem Bruchteil ihres Marktwerts in der Bilanz. Dieser stille Wert kann die Verbindlichkeitenlast relativieren.
Vermeidung von Liquidations- und Insolvenzkosten: Liquidation und Insolvenz sind langwierig, teuer und öffentlich. Ein diskreter Verkauf schützt Reputation, Belegschaft und Kundenbeziehungen.
Haftungsentlastung des Geschäftsführers: Je länger eine kritische Lage andauert, desto größer werden die Haftungsrisiken der Geschäftsführung. Ein früher, geordneter Verkauf reduziert dieses Risiko – die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt Sache Ihres Anwalts.
Wie wir eine verschuldete Gesellschaft übernehmen
Wir prüfen zuerst die Substanz und die Verbindlichkeitenstruktur. Erst daraus ergibt sich, ob ein Anteilskauf oder die Übernahme des Geschäftsbetriebs (Asset Deal) der richtige Weg ist.
Wir sind der Käufer, nicht ein Vermittler oder eine Mantel-Verwertung. Wir übernehmen mit eigenem Kapital und mit dem Ziel, den Betrieb fortzuführen – nicht, eine leere Hülle weiterzureichen.
Wir arbeiten mit den Gläubigern, wo es die Lage erfordert. In vielen Fällen ist eine Verständigung mit Hausbank und Kreditversicherer Teil der Lösung.
Wir handeln schnell und diskret: eine schriftliche indikative Einschätzung in fünf Werktagen, ein vertraulicher Prozess ohne öffentliches Bieterverfahren.
