Tactical Management
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Standort · Schweiz · Nachfolge

Unternehmensnachfolge Schweiz — Permanent-Capital-Käufer.

Schweizer Familienunternehmen erwarten von einem Nachfolger-Käufer Diskretion, Langfristigkeit und Vertrautheit mit der Schweizer Mittelstandskultur. Wir bringen sie mit — keine Auktion, kein Fünf-Jahres-Exit.

Baar (Zug) · Permanent Capital · Standortzusagen vertraglich

Die Schweizer Nachfolgewelle 2026–2030 ist eine der grössten in Europa. 80'000 KMU mit Nachfolgebedarf, davon eine substantielle Mehrheit ohne familiäre Lösung. Klassische Fonds-PE mit Fünf-Jahres-Exit ist für diese Verkäufer strukturell der falsche Pfad. Tactical Management ist Permanent-Capital-Käufer mit Schweizer Präsenz.

Warum klassische PE für Schweizer Nachfolge der falsche Pfad ist

Klassische Fonds-Private-Equity arbeitet mit Fünf-Jahres-Haltedauer und hoher Fremdfinanzierung. Nach fünf Jahren wird das Unternehmen weiterverkauft, typisch an einen grösseren strategischen Käufer oder einen Sekundär-PE. Der ursprüngliche Verkäufer hat keine Kontrolle mehr über den Weiterweg.

Für Schweizer Familienunternehmen ist diese Logik strukturell unpassend. Wer sein Lebenswerk übergibt, sucht keine Zwischenstation, sondern einen verantwortungsvollen Nachfolger. Standort, Belegschaft, Markenidentität und Kundenbeziehungen sind das, was bleiben soll — nicht die Maximierung des Exit-Multiples in Jahr fünf.

Tactical Management arbeitet Permanent-Capital-orientiert. Wir halten Beteiligungen mehrjährig bis dauerhaft. Es gibt keinen Fonds-Lebenszyklus-Druck, keine Refinanzierungsspirale, keine Verkaufsverhandlung in Jahr fünf. Für Schweizer Familienverkäufer ist das strukturell der bessere Pfad.

Was Schweizer Nachfolge spezifisch macht

Verwaltungsrat als kollektives Verkaufsorgan: anders als in Deutschland trägt der Schweizer Verwaltungsrat die Verkaufsentscheidung kollektiv. Wir adressieren VR-Präsident und CEO gemeinsam.

BVG-Pensionskasse: das schweizerische Pensionssystem ist anders strukturiert als in Deutschland. Übernahme einer BVG-Vorsorgeeinrichtung bei einem Anteilskauf braucht spezifische Strukturierung. Wir arbeiten mit Schweizer Pensionskassen-Spezialisten von Beginn an.

Mehrsprachige Belegschaft: Schweizer KMU haben häufig Mitarbeiter in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin. Day-One-Kommunikation wird zweisprachig oder dreisprachig abgestimmt.

Mehrgenerationen-Familienstrukturen: viele Schweizer KMU sind über Stiftungen oder Familien-Pool-Modelle gehalten. Strukturierung des Anteilskaufs erfordert spezifische Sorgfalt — wir arbeiten mit Stiftungsrechtspraxen (typisch in Zürich oder Basel).

Was wir vertraglich anbieten

Standortzusagen: vertragliche Festschreibung des Hauptstandorts in der Schweiz für definierten Zeitraum (typisch 5 bis 10 Jahre). Verlagerungen ins Ausland werden im Aktienkaufvertrag ausgeschlossen oder unter klare Bedingungen gestellt.

Belegschaftszusagen: konkrete Zusagen zur Belegschaftsentwicklung in der Schweiz. Tactical-Doktrin: Fortführung der Schweizer Mitarbeiter im Rahmen operativer Tragbarkeit.

BVG-Übergang: Übernahme oder Anschluss der Vorsorgeeinrichtung wird strukturiert. Schweizer Pensionskassen-Spezialisten begleiten von Beginn an.

Senior-Advisor-Konstellation: bisheriger Eigentümer kann nach Closing als Senior Advisor oder Beirat über 12–36 Monate begleiten. Häufig sinnvolle Übergangskonstellation für Schweizer Familienunternehmen mit langer Inhaberbindung.

Earn-Out in CHF: Anteil am Erfolg der ersten Jahre nach Closing in Schweizer Franken, falls die Strukturierung es zulässt.

Investmentkriterien

Was wir erwerben

Substanzgrösse

Umsatz typisch 5–200 Mio. CHF. Kleinere Mandate prüfen wir bei besonderer Schweizer Marktposition oder Markenidentität.

Operative Lage

Tragfähige Substanz, positive bis moderat ergebnisstarke Ertragslage. Schweizer KMU mit substantieller CHF-Cashgenerierung sind unser Kernsegment.

Übergabebereitschaft

Der bisherige Eigentümer (oder die Eigentümerstiftung) ist bereit, das Unternehmen tatsächlich zu übergeben — nicht nur in der Sondierung, sondern im Aktienkaufvertrag.

Transaktionsfähigkeit

Nachfolge braucht Verlässlichkeit — kein Höchstpreis

In Schweizer Nachfolgemandaten ist Verlässlichkeit das zentrale Verkäuferargument. Wir können ohne Finanzierungsvorbehalt abschliessen, mit reduzierten Verkäufergarantien arbeiten und vertragliche Standort- und Belegschaftszusagen aufnehmen. Das ist regelmässig wichtiger als ein optimierter Nominalpreis.

Diese Verlässlichkeit ist unsere strukturelle Eigenschaft, nicht unser Verkaufsargument. Permanent Capital lässt uns Schweizer Familienunternehmen mit der Haltedauer übernehmen, die die Substanz tatsächlich braucht — nicht mit der Haltedauer, die ein Fonds-Term-Sheet vorgibt. Verkäufer, die diese Logik schätzen, bekommen sie.

Ablauf

Von der Sondierung zum Closing

01

Sondierung

Vertraulicher Erstkontakt zum Baarer Founding Partner. Beschreibung der Schweizer Substanz, der Nachfolgesituation und der Übergabewünsche. NDA von Beginn an.

02

Schriftliche Erst-Einschätzung

72 Stunden. Bewertungsspanne in CHF, Strukturvorschlag, Indikation zu Standort- und Belegschaftszusagen.

03

Verwaltungsratsgespräch

Persönliches Gespräch mit VR-Präsident, CEO und ggf. Familienvertreter. Klärung der Nachfolgemotivation.

04

Indikatives Angebot

Kaufpreisspanne, Vertragsstruktur (Aktienkauf, GmbH-Anteilskauf, Stiftung-Bündel), Earn-Out- und Übergangsmodelle, vorläufige Standortzusagen.

05

Due Diligence und Closing

Strukturierte DD mit besonderem Schwerpunkt auf BVG-Vorsorge, Familienkonstellation und Stiftungs-/Pool-Modelle. Closing typisch 10–18 Wochen ab Indikation.

06

Übergabe und Day-One

Mehrsprachige Kommunikation gegenüber Belegschaft, Schlüsselkunden und Lieferanten. Senior-Advisor-Konstellation des bisherigen Eigentümers über 12–36 Monate.

Häufige Fragen

FAQ

Wie unterscheidet sich Tactical Management von klassischen Schweizer PE-Fonds?

Klassische Fonds-PE arbeitet mit fünfjähriger Haltedauer und Exit-Zwang. Tactical Management ist Permanent-Capital-orientiert: mehrjährige bis dauerhafte Haltedauer, niedrigere Fremdfinanzierung, kein Fonds-internen Exit-Druck. Für Schweizer Familienverkäufer, denen Fortführung des Unternehmens wichtiger ist als Exit-Multiple-Maximierung, strukturell der bessere Pfad.

Bieten Sie Standortzusagen für Schweizer Hauptstandorte?

Ja, vertraglich festgeschrieben — typisch 5 bis 10 Jahre. Hauptstandortbindung in der Schweiz ist im Aktienkaufvertrag verankert. Verlagerungen ins Ausland werden ausgeschlossen oder unter klare Bedingungen gestellt.

Wie gehen Sie mit BVG-Vorsorgeeinrichtungen um?

Wir prüfen die BVG-Pensionskasse in der Due Diligence sorgfältig. Übernahme oder Anschluss der Vorsorgeeinrichtung wird mit Schweizer Pensionskassen-Spezialisten strukturiert. Die BVG-Verpflichtungen werden in der Bewertung berücksichtigt.

In welchen Schweizer Regionen sind Sie aktiv?

Schweizweit. Deutschschweiz (Zürich, Bern, Basel, Luzern, Aargau, Zug, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau), Romandie (Genf, Waadt, Neuenburg, Freiburg) und Tessin. Verhandelt in Deutsch, Französisch oder Italienisch je nach Mandat.

Welche Schweizer Wirtschaftsprüfer- und Steuerberater arbeiten Sie zusammen?

PwC Switzerland, KPMG Switzerland, EY Switzerland, Deloitte Switzerland und BDO Switzerland für Wirtschaftsprüfung und Tax-DD. Für M&A-Beratung Schweizer Mid-Cap-Boutiquen wie OAK Capital, Compass M&A und Lakestar Advisory.

Können Sie Stiftungs-gehaltene KMU erwerben?

Ja. Wir arbeiten mit Schweizer Stiftungsrechtspraxen (typisch in Zürich oder Basel) an der Strukturierung. Familienstiftungen, Unternehmensstiftungen und gemeinnützige Stiftungs-Beteiligungen werden mit der jeweiligen Stiftungsaufsicht abgestimmt.

Eine Aktion

Schweizer Nachfolge ohne familiären Nachfolger?

Permanent-Capital-Käufer. Standortzusagen vertraglich. Verwaltungsrats-tauglicher Erstkontakt aus Baar.

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