Typische Sondersituationen in der Metallverarbeitung
Liquiditätskrise bei vollem Auftragsbuch: Materialvorfinanzierung und lange Zahlungsziele der Kunden trocknen die Liquidität aus, obwohl die Aufträge da sind. Ein Kapitalpartner, der die Krisenursache beseitigt, führt den Betrieb weiter.
Nachfolge ohne Übernehmer: Der Inhaber-Meister findet keinen Nachfolger. Maschinenpark und Facharbeiter sind da, aber ohne Käufer droht die Stilllegung eines funktionierenden Betriebs.
Automotive-Abhängigkeit im Umbruch: Zulieferer mit hoher Verbrenner-Quote brauchen einen geordneten Übergang und Kapital für die Neuausrichtung – nicht die Abwicklung.
Carve-out einer Fertigungstiefe: Ein Konzern lagert die eigene metallverarbeitende Vorfertigung aus. Der Bereich ist gesund, braucht aber eine eigenständige Finanzierung und Führung.
Warum wir den richtigen Zugang zu diesem Sektor haben
Wir bewerten Anlagevermögen realistisch. Ein eingespielter Maschinenpark – Zerspanung, Blechbearbeitung, Schweißtechnik, Oberflächen – ist Kapital, das in der Bilanz oft unsichtbar bleibt. Wir sehen den Marktwert, nicht nur den Restbuchwert.
Wir verstehen Auftragsbestand und Kundenbindung. Blue-Chip-Kunden und langfristige Rahmenverträge sind in der Metallverarbeitung der eigentliche Wert. Wir sichern diese Beziehungen, statt sie in einer Zerschlagung zu verlieren.
Wir halten Fachkräfte. In einem angespannten Facharbeitermarkt sind erfahrene Zerspaner, Schweißer und Konstrukteure schwer ersetzbar. Fortführung sichert dieses Wissen.
Wir handeln schnell. Eine schriftliche indikative Einschätzung in fünf Werktagen – in akuten Lagen in 72 Stunden – entscheidet in einer Krise über Anschluss oder Verlust.
